USA-Roadtrip-Neu England 25.09.-20.10.2022/Tage 16 bis 18 Auf den Spuren eines großen.....

January 08, 2023  •  Kommentar schreiben

Tage 16 bis 18 Auf den Spuren eines großen Meisters in Maine

In Maine angekommen erwartete uns ein Bed & Breakfast in Bethel, das Holidae House. Bei Booking.com mit Bewertungen angepriesen: Hier würde das beste Frühstück serviert, was in 3 Wochen USA gegessen wurde usw…Mit entsprechend hohen Erwartungen setzten wir uns an den Frühstückstisch im kleinen Salon des 116 Jahre alten Gebäudes, etwas verwundert darüber, als der Besitzer uns erklärte, er würde das Frühstück an den Tisch servieren. Der Kaffee wirklich lecker, wenn auch etwas dünn für unseren Geschmack, dann wurde ein seltsames winziges und sehr trockenes Gebilde aus Blätterteig und Rührei vor uns gestellt, garniert mit 3 kleinen Erdbeerviertelchen. Voller Erwartung freuten wir uns auf den 2. Gang (wir sind wirklich keine Riesen-Frühstückverschlinger, aber das war doch etwas für den hohlen Zahn), mussten aber leider feststellen, dass es das schon war mit dem hoch angepriesenen Frühstück. Da fragt man sich manchmal wirklich, ob die Menschen, die die Bewertungen schrieben, in einem anderen Hotel waren!?

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Als wirklich spannend gestaltete sich jedoch die Konversation im Frühstückssalon, erzählte der Wirt auf Nachfrage eines anderen Gastes, dass 5 Minuten entfernt der Großmeister des Horrors Stephen King sein Sommerhaus habe, man ihn im Ort auch regelmäßig im örtlichen Supermarkt, der Postfiliale oder im nebenan liegenden wirklich sehr tollen und gemütlichen „Sud’s Pub“ bei einem Bier an der Bar treffe, wenn ein Baseball-Spiel im TV liefe.

Das wiederum fand ich (Anne) natürlich sehr spannend, bin ich doch seit eh und je große Stephen-King-Romanverschlingerin und wusste zwar, dass er in Maine lebt, jedoch nicht, dass ich zufällig die Stadt seiner Sommerresidenz als Unterkunft für 2 Nächte gewählt hatte.

 

Der Plan für den Abend stand also, jetzt mussten wir nur noch den Tag gestalten, was uns allerdings nicht schwerfiel, liegt doch nur 30 Autominuten entfernt der Mount Washington (noch im Bundesstaat New Hampshire), welcher auf einer Straße bis zum Gipfel mit dem Auto befahrbar ist. Unten am Berg angekommen, stellten wir fest, dass das Wetter nicht so prickelnd war (Sprühregen und knapp über 0 Grad), wagten die Fahrt nach oben aber nach einem kurzen Gespräch mit der Ticketverkäuferin doch, da oben die Sonne schien und man sowieso nicht ganz bis zum Gipfel fahren könne, da dieser aus Sicherheitsgründen gesperrt sei (Eis und Schnee!). So zahlten wir statt der aufgerufenen 65 $ „nur“ 41 $, was sich aber absolut lohnte, war es wegen des Wetters im Tal für dortige Verhältnisse ein sehr wenig besuchter Tag und wir konnten wahnsinnig schöne Blicke in die bunten in allen Herbstfarben brennenden Täler werfen.

Mount WashingtonMount Washington Mount WashingtonMount Washington Mount WashingtonMount Washington Mount WashingtonMount Washington Mount WashingtonMount Washington Mount WashingtonMount Washington

 

Abends machten wir uns ins nahe Pub auf, bestellten uns die leckersten Spare Ribs mit Mashed Potatoes (Kartoffelbrei im Maine-Style) aller Zeiten und hofften ein kleines bisschen, dass Stevie (wie unser Wirt Stephen King nannte) auftauchte (was natürlich nicht passierte). Trotz allem wurde es aber ein sehr gelungener Abend in „Stevies“ Stammpub, lernten wir doch ein paar (hier wirklich sehr selten anzutreffende) deutsche Urlauber kennen, mit denen wir interessante New England Stories austauschen konnten. Nach dem einen oder anderen Budweiser schwankten wir müde und voller Geschichten ins B&B, welches zum Glück nur 3 Minuten zu Fuß entfernt war. Am 18.Tag unserer Neuengland-Tour ließen wir die buntesten Wälder aller Zeiten hinter uns und machten uns auf Richtung Küste, Ziel: Acadia Nationalpark. Ein ganz wichtiger Stopp durfte natürlich nicht ausgelassen werden: Das Haus von Stephen King in Bangor, wo er allerdings nach Angabe unseres Wirtes längst nicht mehr lebt, da die Tag und Nacht vorm Haus lagernden Menschen ziemlich schwer zu ertragen waren. Heute beheimatet die herrliche viktorianische Villa die Stephen&Tabitha King Foundation, der Meister selbst lebt abwechselnd in Bethel oder auf einer eigenen Insel in Florida. Trotzdem ist es ein wirklich geniales Gefühl, vor dem Haus zu stehen, in dem seine frühen Werke entstanden.

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Bildergalerie: https://marcussielaff.pictures/p464190932

 

 


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