Marcus Sielaff. Pictures: Blog https://marcussielaff.pictures/blog en-us (C) Marcus Sielaff. Pictures (Marcus Sielaff. Pictures) Tue, 28 May 2024 19:53:00 GMT Tue, 28 May 2024 19:53:00 GMT https://marcussielaff.pictures/img/s/v-12/u487220442-o295130858-50.jpg Marcus Sielaff. Pictures: Blog https://marcussielaff.pictures/blog 90 120 Der W Akustiktour, Admiralspalast Berlin, 27.Mai 2024 https://marcussielaff.pictures/blog/2024/5/der-w-akustiktour-admiralspalast-berlin-27-mai-2024  

Der W Akustiktour, Admiralspalast Berlin, 27.Mai 2024

Text: Anne-Katrin Sielaff 

                               
 

Mit viel Vorfreude (nach den umfassenden Erzählungen meines fotografierenden Mannes Marcus von seinen Akustiktour - Erlebnissen der vergangenen Tage in Leipzig & Erfurt), aber auch mit einem Hauch Skepsis fahre ich heute in den altehrwürdigen Admiralspalast an der Friedrichstraße im Herzen Berlins. Skepsis deshalb, weil ich Stephan Weidner mit Strom und laut und „voll auf die Zwölf“ sehr mag und in den letzten Jahren oft live genießen durfte und ich festgestellt habe, dass ich den Unplugged-Versuchen einiger seiner Kollegen in den letzten Jahren nicht viel abgewinnen konnte.

Ich finde es allerdings sehr beachtenswert, dass Einer, bei dem es mit einer der größten Deutschrockbands und auch solo seit Jahrzehnten super läuft, sich auf unbekannte Pfade begibt, ich mag experimentierfreudige Persönlichkeiten.

Im Hof des Theaterhauses sammeln sich schon die üblichen schwarz gekleideten  Konzertbesucher. Es wird an diesem lauen vorsommerlichen Berliner Abend noch das eine oder andere Bierchen gezischt, man tauscht sich aus, was da wohl heute auf uns zukommt. Spannung liegt in der Luft.

        

Dann geht's in die heiligen Hallen und wer den Admiralspalast nicht kennt: wir befinden uns in einem opulenten Konzerthaus mit mehr als hundertjähriger Geschichte (Eröffnung: 20. April 1911). Es gibt Logen mit vergoldetem Dekor, rote Samtsessel, ein überdimensionaler Kristall-Kronleuchter schwebt über den Köpfen des Publikums. Ein feines Ambiente für einen besonderen Abend hat Herr Weidner sich ausgesucht! Besonders deshalb, weil heute Abend nicht nur in Ton, sondern auch im Bild festgehalten wird. In den sozialen Medien kündigte Stephan dies verbunden mit der Bitte an, sich dementsprechend zu verhalten. Ob er sich damit wohl einen Gefallen getan hat? Ich habe meine Zweifel…

Die Reihen füllen sich nach und nach, man sieht viele bekannte Gesichter, die Spannung steigt. Es wird sich an den Bars im Haus noch mit einem oder mehreren Kaltgetränken versorgt.

Fast pünktlich um 20.06 Uhr betreten die Bandmitglieder nach und nach die Bühne, Stephan erscheint unter tosendem Applaus der Menge im feinen Nadelstreifenzwirn. Wir hören ein Intro für Cello und Geige, so mucksmäuschenstill habe ich ein Weidner-Publikum noch nie erlebt.

Es liegt allerdings von Beginn an ein Vibrieren in der Luft, es fällt dem Einen oder Anderen deutlich schwer, so still auf seinem Platz zu sitzen. Ja: SITZEN, Ihr habt richtig gelesen! 

Nach dem ersten Song „Geschichtenhasser“ begrüßt uns Der W mit ein paar Worten: Er nimmt uns heute Abend mit auf eine kleine musikalische Reise mit neu arrangierten Liedern, um ein bisschen tiefer und intimer einzutauchen. „Es freut uns sehr, dass Ihr heute Abend hier seid.“ Man spürt dem sonst so coolen und entspannten Stephan die Aufregung aufgrund der besonderen Umstände heute schon ein klein wenig an. Für meinen Geschmack (zumindest im ersten Teil vor der Pause) schwingt bei seiner Gestik und auch in seinen Ansagen etwas zu viel Pathos und zu wenig echter Stephan mit. Auch bei den ersten 2 bis 3 Songs brauche ich etwas Zeit, um mich an das ungewohnte Gewand altbekannter Songs zu gewöhnen und das scheint nicht nur mir so zu gehen: Die Leute um uns herum schauen wie hypnotisiert zur Bühne, niemand traut sich mitzusingen – wirklich sehr ungewöhnlich für ein Weidner-Konzert!

                             

Aber spätestens bei „Gespräche mit dem Mond“ hat Stephan uns alle in der Tasche. Der Sound im alten Theaterhaus und vor allem das offensichtliche Können der Musiker sind einfach grandios. Zwischendurch ein kleiner Scherz vom Meister: „Gar nicht so einfach, stillzusitzen, was? Seht es einfach so, als würde ich Euch eine Meditation abtrotzen!“

                                     

Zu jedem seiner Stücke erfolgt vorher eine kurze Erklärung zur Inspirationsquelle: bei „Justitia“ ist es zum Beispiel Nelson Mandela. Vielen Songs tut das Arrangement mit den Streichinstrumenten wirklich sehr gut, gibt ihnen noch mehr Tiefe und Ernsthaftigkeit. Stephan scheint zu spüren, dass das Publikum so seine Problemchen mit der ungewohnten Atmosphäre hat und erzählt uns deshalb, was ihn zu dieser Tour bewegt hat: „Ich hoffe, dass Ihr am Ende des Abends ein bisschen was mitnehmt und das etwas nachhallt.“ Sein langjähriger Bandkollege und Freund Dirk (es erfolgt eine rührende Umarmung auf der Bühne) habe einen großen Anteil an der Transformation der Stücke. Dirk könne selbst Groovemonster wie „Mordballaden“ in eine Ballade verwandeln.

Während des Pausengespräches mit anderen Konzertbesuchern verstärkt sich mein Eindruck, dass es nicht schlecht, aber definitiv gewöhnungsbedürftig ist und dass wir das nächste Mal lieber wieder Stephan „mit Strom“ haben wollen. Stillzusitzen, nicht tanzen zu können (ehrlicherweise musste ich natürlich ein wenig sitzend auf dem Stuhl herumzappeln), ist schon Höchststrafe. Und Stephan hat offensichtlich Antennen für unser Leiden, denn er erklärt nun: „In der Stille liegt viel Kraft. Das Ganze ist ein Experiment und wir sind sehr dankbar, dass Ihr das mitmacht. Wir alle wissen, dass wir Rockshows können, aber das hier heute holt mich und Euch aus der Komfortzone, das ist der Sinn dahinter!“

Der zweite Teil der Show nach der Pause ist auf jeden Fall von der Stimmung im Publikum und auch bei Stephan auf der Bühne deutlich entspannter, einen „Mexiko“- Ruf kommentiert er mit „Berlin, Ihr wart auch schon mal lustiger!“ und ein lautes Grölen in der Stille (wahrscheinlich beim Einen oder Anderen auch dem steigenden Alkoholpegel zuzuschreiben) wird von Stephan leicht genervt mit „ADS ist ganz schön weit verbreitet…“pariert. Man merkt ihm schon an, dass er sehr viel Herzblut in dieses Projekt gesteckt hat und dass es ihn ziemlich enttäuscht, dass nicht jeder hier im Publikum den Sinn dahinter zu begreifen scheint. 

Mein Fazit: Sehr gelungener Konzertabend mit Tiefgang und ein bisschen zu viel Pathos

       

       

       

                               

 

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(Marcus Sielaff. Pictures) https://marcussielaff.pictures/blog/2024/5/der-w-akustiktour-admiralspalast-berlin-27-mai-2024 Tue, 28 May 2024 17:42:12 GMT
USA-Roadtrip-Neu England 25.09.-20.10.2022/Tage 22 bis 26: An der Küste zurück...... https://marcussielaff.pictures/blog/2023/1/usa-roadtrip-neu-england-25-09--20-10-2022/tage-22-bis-26-an-der-k-ste-zur-ck Tage 22 bis 26: An der Küste zurück über Boston nach NYC
 

Diese Nacht in Old Orchard Beach stellte sich als recht unruhig und stürmisch heraus, so direkt hinter der Düne in einem Holzhaus unter dem Dach kann es schon etwas ungemütlich werden und die Elemente zeigten mal so richtig, was sie drauf haben! Aber was soll’s, wir haben es überlebt. Am nächsten Morgen auf unserer Fahrt über die Landstraßen zeigten sich die Ergebnisse der letzten Nacht in Form von sehr großen herunter gerissenen Ästen und teils umgestürzten Bäumen, die aber in den noblen Gegenden um Kennebunkport mit meist sehr großen Anwesen natürlich sofort beseitigt wurden.

Einen sehr malerischen, weil verregneten und stürmischen Stopp machten wir bei Fort Stark in New Castle, schon die Fahrt hierher über Brücken war sehr spannend, besonders bei diesem Wetter, weil sehr wild und rauh. Das Fort an sich zog uns als Game of Thrones-Fans natürlich wegen seines Namens an (hat aber rein gar nichts mit GoT zu tun, sondern wurde im frühen 20.Jahrhundert zur Verteidigung des Hafens von Portsmouth nach einem Offizier namens John Stark errichtet und benannt), ist aber nicht weiter erwähnenswert, allerdings lohnt sich der Blick aufs Meer wirklich sehr.

Fort StarkFort Stark

Weiter ging es dann direkt nach Boston, wo wir uns in einem B&B namens Bowers House niederließen. Dieses stellte sich als sehr verkehrsgünstig gelegen heraus, die Metrostation Davis, die auf der roten Linie direkt über Harvard in die City führt, ist nur 5 Minuten zu Fuß entfernt. Nachmittags besuchten wir die nur 2 Stationen entfernt gelegene altehrwürdige Harvard University mit ihrem schönen Innenhof mit den aus vielen Filmen bekannten bunten Stühlen. Gefühlt liefen hier allerdings mehr Touris als Studenten durch die Gegend.

BostonBoston BostonBoston BostonBoston BostonBoston BostonBoston BostonBoston BostonBoston

Auch das Viertel um unser B&B in Somerville fanden wir sehr spannend, abends entdeckten wir die absolut coole Musikkneipe „The Burren“, die genauso auch in der Simon-Dach-Str. in Berlin super laufen würde mit Live-Musik, lecker Burgern und natürlich viel Bier.

Der nächste Tag war für eine Runde über den Freedom-Trail auf den Spuren der Gründerväter durch Boston reserviert, auch Beacon Hill mit seinen schönen alten Backsteinhäusern statteten wir natürlich einen Besuch ab. Für den Rückweg nach dem Freedom Trail von der U.S.S. Constitution aus nahmen wir auf Empfehlung unseres Gastgebers das Water Shuttle, so hat man vom Wasser aus nochmal einen herrlichen Blick über die Skyline von Boston.

Die nächsten beiden Tage führten uns nach Cape Cod (wollten wir unbedingt mal gesehen haben, uns hat sich der Zauber dieser Halbinsel allerdings nicht erschlossen, der Sonnenuntergang war ganz nett, kann man so aber auch an der Ostsee haben, die Meeresfrüchte waren echt lecker, aber verdammt teuer mit 35 $ pro Portion) und dann über Sturbridge in Massachusetts ins Hudson Valley und damit der letzten Station unserer Reise durch Neuengland.

Cap CodCap Cod Cap CodCap Cod Cap CodCap Cod Cap CodCap Cod Hudson ValleyHudson Valley Cap CodCap Cod Cap CodCap Cod

Hier hatte ich als krönenden Abschluss ein wirklich zauberhaftes Airbnb das „Cottage in the woods“ herausgesucht. Angekommen auf den schier unendlichen bewaldeten Ländereien der Gastgeber stand neben dem Haupthaus eben jenes schnuckelige kleine Cottage mit Riesenschaukel am Eichenbaum, ich kam mir vor wie Heidi. Rick meinte zur Begrüßung, wir können uns überall hinbewegen hinter den Häusern, wir sollen uns nur nicht in seinem Wald verlaufen und keine Sorge, die Schüsse wären weit weg, seine Nachbarn jagen momentan viel, aber nicht in seinem Wald. Schüsse hörten wir wirklich einige an diesem Nachmittag, das störte aber nicht den Zauber dieses Ortes, so viel verschiedene Vögel und Hörnchen und Hasen hatten wir in den gesamten letzten Wochen nicht zu sehen bekommen.

Hudson ValleyHudson Valley

Das Cottage umgeben von Herbstbäumen stellte sich in den nächsten beiden Tagen als wundervoll ruhiger Ort dar. Der riesengroße Garten (Sagt man bei einem Anwesen dieser Größe noch Garten oder schon Park?) leuchtete in den buntesten Farben, um uns den Abschied so richtig schwer zu gestalten und die beiden süßen Hunde unserer Gastgeber Rocky & Sadie statteten uns den einen oder anderen Besuch ab, um ihre im Cottage hinterlegten Leckerlis abzuholen.

An unserem letzten Tag vor Abreise hatten wir uns einen Ausflug zum „Walkway over the Hudson“ vorgenommen, circa 40 Autominuten entfernt. Hier hatte man auf die im späten 19. Jahrhundert erbaute und bei einem Feuer 1974 zum großen Teil zerstörte Poughkeepsie Highland Eisenbahnbrücke im Jahr 2009 eine Brücke für Fußgänger und Radfahrer errichtet, die knapp 65 Meter über dem Hudson River schwebt. Das garantiert natürlich herrliche Ausblicke ins Hudson-Tal und auf das Städtchen Poughkeepsie. Drohne fliegen ist natürlich auch erlaubt, was Marcus besonders freute, konnte er sich doch am letzten Tag nochmal so richtig austoben. Allerdings beschloss er, die Drohne doch lieber vom Fuß der Brücke am Flussufer starten zu lassen, waren die Windverhältnisse oben auf der Brücke doch ganz schön heftig.

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Da unser Flug am Abreisetag erst 21 Uhr vom JFK-Flughafen startete, begann unser letzter Tag in Neuengland mit einem ausgedehnten Frühstück mit Blick auf die herbstlichen Ländereien, bevor wir uns am frühen Nachmittag auf den Weg zum Airport machten. Leider führte dieser uns dann doch durch New York, was mit dem Auto zu keiner Tageszeit ein Vergnügen ist…Stop and Go und gute Nerven waren angesagt. Dafür war die Rückgabe des Mietwagens an der Jamaica Station sehr entspannt, ein kurzer Blick des Mitarbeiters, ob noch alles da ist wo es sein sollte, das war´s. 3 Stunden später saßen wir dann auch schon im A380 back to good old Germany, die Köpfe, Herzen und Speicherkarten voll mit traumhaften Impressionen und natürlich in Gedanken schon wieder mit der Planung des nächsten Abenteuers beschäftigt: Island 2023, wir kommen! Seid gespannt!

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(Marcus Sielaff. Pictures) 25.09.-20.10.2022 Boston Cape Cod England Harvard Hudson University USA-Roadtrip-Neu Valley https://marcussielaff.pictures/blog/2023/1/usa-roadtrip-neu-england-25-09--20-10-2022/tage-22-bis-26-an-der-k-ste-zur-ck Sun, 08 Jan 2023 16:19:31 GMT
USA-Roadtrip-Neu England 25.09.-20.10.2022/Tage 19 bis 21: Auf in Richtung Küste… https://marcussielaff.pictures/blog/2023/1/usa-roadtrip-neu-england-25-09--20-10-2022/tage-19-bis-21-auf-in-richtung-k-ste Tage 19 bis 21: Auf in Richtung Küste…der Acadia Nationalpark wartet!

Immer noch in Maine, aber deutlich weiter Richtung Osten liegt auf der Insel Mount Desert Island der Acadia Nationalpark. Bei unseren Recherchen vor der Reise überlegten wir hin und her, ob wir diesen doch ziemlich nördlich gelegenen Umweg mitnehmen wollen. Allerdings ließen die Bilder und Berichte, die man so im Netz fand, keine Zweifel zu: wir müssen dahin! Obwohl viele Warnungen zu lesen waren wegen der großen Besucherströme gerade im Herbst zur Laubfärbung, buchten wir ein Hotel in Northeast Harbour, das „Kimball Terrace Inn“. Bar Harbour sei der Hot Spot auf der Insel mit dementsprechenden Übernachtungspreisen. Bei einem späteren Besuch hier waren wir sehr froh, dass wir uns für ein abgelegeneres Domizil entschieden hatten, da wirklich ein Riesentrubel auf den Straßen herrschte, die Gehwege reichten teilweise nicht aus für die Massen, es bildeten sich Fußgänger-Staus.

Die Fahrt hierher erinnerte ein wenig an die Überfahrt auf deutsche Inseln, die Architektur wurde deutlich maritimer, es gab etliche kleine leuchtturmartige Häuser am Straßenrand, eine Lobsterbude reihte sich an die andere.

 

Auf Mount Desert Island angekommen schafften wir es erst Stunden später ins Hotel, da an jeder zweiten Kurve wegen der wundervollen Fotospots gehalten werden musste. Leider hatte die Hummerbude „The Travellin‘ Lobster“ mit den angeblich leckersten Lobster Rolls der Insel geschlossen, Öffnungszeiten hier laut Google Maps täglich nur von 12.30-15.30 Uhr…muss man sich leisten können und ist auch sehr verwunderlich, da wirklich viele Touristen unterwegs waren. Leider stellte sich später heraus, dass dies kein Einzelfall war: es gab nur ein einziges offenes Restaurant (das „Nor Easter“ direkt neben dem Hotel) weit und breit mit entsprechenden Preisen aber sehr leckerem Steak und delikaten Lobster Rolls.

Acadia National ParkAcadia National Park Acadia National ParkAcadia National Park Acadia National ParkAcadia National Park Acadia National ParkAcadia National Park Acadia National ParkAcadia National Park Acadia National ParkAcadia National Park Acadia National ParkAcadia National Park Acadia National ParkAcadia National Park Acadia National ParkAcadia National Park


Unser Hotel überraschte uns mit einem sehr geräumigen Zimmer mit Balkon und tollem weitläufigem Blick auf Hafen und Bucht von Northeast Harbour.

Für den Mittwoch hatten wir Tickets für die Cadillac Summit Road vorgebucht, das war auch eine sehr weise Entscheidung, stellte sich doch vor Ort heraus, dass dies verpflichtend ist, man kann hier keine Tickets kaufen, zwischen Mai und Oktober muss online vorgebucht werden und es ist Wochen vorher ausgebucht. Auf dem Cadillac Mountain angekommen, waren wir sehr glücklich über diese Organisation, stellte sie doch sicher, dass der Trubel hier oben sich in Grenzen hielt und man die atemberaubenden Aussichten über die vorgelagerten Inselchen, bunte Wälder und im Nebel ankernde Kreuzfahrtschiffe auf den warmen Felsen sitzend manchmal ganz allein genießen konnte.

Das Wetter war uns auch sehr wohlgesonnen mit angenehmen 20 Grad, viel Sonne und leichtem Wind.

Nachmittags trieb es uns dann noch wie schon weiter oben erwähnt ins zweite Küstenörtchen der Insel Bar Harbour, hier wurden einige Souvenirs geshoppt und dann waren wir wieder sehr froh, ins deutlich ruhigere Northeast Harbour fahren zu dürfen.

Am nächsten Morgen verließen wir etwas wehmütig diese wunderschöne Insel wieder, hieß es jetzt doch langsam den Rückweg Richtung New York und damit Heimreise antreten zu müssen. Also bewegten wir uns südlich nach Old Orchard Beach, einem im Herbst/Winterschlaf liegenden Küstenvergnügungsort der frühen 20er Jahre. Nicht ohne zur Mittagszeit einen Stopp bei „Moody’s Diner“ einzulegen. Wir hatten Anfang des Jahres eine Reportage über dieses Diner an der Route 1 im deutschen TV gesehen, die von den leckeren Speisen und der tollen traditionellen Atmosphäre schwärmte und bei Einheimischen und Touris gleichermaßen beliebt ist. Das stellte sich auch als absolut wahr heraus, es gab leckerste Pulled Pork Burger mit Sweet Potatoe Fries und zum Mitnehmen noch einen Chocolate Pie. Wir hatten ehrlich gesagt beide so langsam ein wenig Angst, uns zuhause auf die Waage zu stellen.

 

In Old Orchard Beach angekommen, bezogen wir unser Zimmer im Sea Cliff House Motel, Lage top direkt hinter der Düne, aber das Zimmer so lala, zum Glück nur für eine Nacht und zum Glück ließen sich hier die Fenster öffnen, was für ein Mief!

Ein kurzer Spaziergang am Strand inclusive Drohnenflug und dann ab ins Zimmer, die Meeresbrise macht müde…

Old Orchard BeachOld Orchard Beach Old Orchard BeachOld Orchard Beachdefault

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(Marcus Sielaff. Pictures) 25.09.-20.10.2022 England USA-Roadtrip-Neu https://marcussielaff.pictures/blog/2023/1/usa-roadtrip-neu-england-25-09--20-10-2022/tage-19-bis-21-auf-in-richtung-k-ste Sun, 08 Jan 2023 16:10:11 GMT
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In Maine angekommen erwartete uns ein Bed & Breakfast in Bethel, das Holidae House. Bei Booking.com mit Bewertungen angepriesen: Hier würde das beste Frühstück serviert, was in 3 Wochen USA gegessen wurde usw…Mit entsprechend hohen Erwartungen setzten wir uns an den Frühstückstisch im kleinen Salon des 116 Jahre alten Gebäudes, etwas verwundert darüber, als der Besitzer uns erklärte, er würde das Frühstück an den Tisch servieren. Der Kaffee wirklich lecker, wenn auch etwas dünn für unseren Geschmack, dann wurde ein seltsames winziges und sehr trockenes Gebilde aus Blätterteig und Rührei vor uns gestellt, garniert mit 3 kleinen Erdbeerviertelchen. Voller Erwartung freuten wir uns auf den 2. Gang (wir sind wirklich keine Riesen-Frühstückverschlinger, aber das war doch etwas für den hohlen Zahn), mussten aber leider feststellen, dass es das schon war mit dem hoch angepriesenen Frühstück. Da fragt man sich manchmal wirklich, ob die Menschen, die die Bewertungen schrieben, in einem anderen Hotel waren!?

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Als wirklich spannend gestaltete sich jedoch die Konversation im Frühstückssalon, erzählte der Wirt auf Nachfrage eines anderen Gastes, dass 5 Minuten entfernt der Großmeister des Horrors Stephen King sein Sommerhaus habe, man ihn im Ort auch regelmäßig im örtlichen Supermarkt, der Postfiliale oder im nebenan liegenden wirklich sehr tollen und gemütlichen „Sud’s Pub“ bei einem Bier an der Bar treffe, wenn ein Baseball-Spiel im TV liefe.

Das wiederum fand ich (Anne) natürlich sehr spannend, bin ich doch seit eh und je große Stephen-King-Romanverschlingerin und wusste zwar, dass er in Maine lebt, jedoch nicht, dass ich zufällig die Stadt seiner Sommerresidenz als Unterkunft für 2 Nächte gewählt hatte.

 

Der Plan für den Abend stand also, jetzt mussten wir nur noch den Tag gestalten, was uns allerdings nicht schwerfiel, liegt doch nur 30 Autominuten entfernt der Mount Washington (noch im Bundesstaat New Hampshire), welcher auf einer Straße bis zum Gipfel mit dem Auto befahrbar ist. Unten am Berg angekommen, stellten wir fest, dass das Wetter nicht so prickelnd war (Sprühregen und knapp über 0 Grad), wagten die Fahrt nach oben aber nach einem kurzen Gespräch mit der Ticketverkäuferin doch, da oben die Sonne schien und man sowieso nicht ganz bis zum Gipfel fahren könne, da dieser aus Sicherheitsgründen gesperrt sei (Eis und Schnee!). So zahlten wir statt der aufgerufenen 65 $ „nur“ 41 $, was sich aber absolut lohnte, war es wegen des Wetters im Tal für dortige Verhältnisse ein sehr wenig besuchter Tag und wir konnten wahnsinnig schöne Blicke in die bunten in allen Herbstfarben brennenden Täler werfen.

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Abends machten wir uns ins nahe Pub auf, bestellten uns die leckersten Spare Ribs mit Mashed Potatoes (Kartoffelbrei im Maine-Style) aller Zeiten und hofften ein kleines bisschen, dass Stevie (wie unser Wirt Stephen King nannte) auftauchte (was natürlich nicht passierte). Trotz allem wurde es aber ein sehr gelungener Abend in „Stevies“ Stammpub, lernten wir doch ein paar (hier wirklich sehr selten anzutreffende) deutsche Urlauber kennen, mit denen wir interessante New England Stories austauschen konnten. Nach dem einen oder anderen Budweiser schwankten wir müde und voller Geschichten ins B&B, welches zum Glück nur 3 Minuten zu Fuß entfernt war. Am 18.Tag unserer Neuengland-Tour ließen wir die buntesten Wälder aller Zeiten hinter uns und machten uns auf Richtung Küste, Ziel: Acadia Nationalpark. Ein ganz wichtiger Stopp durfte natürlich nicht ausgelassen werden: Das Haus von Stephen King in Bangor, wo er allerdings nach Angabe unseres Wirtes längst nicht mehr lebt, da die Tag und Nacht vorm Haus lagernden Menschen ziemlich schwer zu ertragen waren. Heute beheimatet die herrliche viktorianische Villa die Stephen&Tabitha King Foundation, der Meister selbst lebt abwechselnd in Bethel oder auf einer eigenen Insel in Florida. Trotzdem ist es ein wirklich geniales Gefühl, vor dem Haus zu stehen, in dem seine frühen Werke entstanden.

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(Marcus Sielaff. Pictures) 25.09.-20.10.2022 Bethel England Indian King Mount Pub Stephen Sud´s Summer USA-Roadtrip-Neu Washington https://marcussielaff.pictures/blog/2023/1/usa-roadtrip-neu-england-25-09--20-10-2022/tage-16-bis-18-auf-den-spuren-eines-gro-en Sun, 08 Jan 2023 16:01:39 GMT
USA-Roadtrip-Neu England 25.09.-20.10.2022/Tage 13 bis 15 https://marcussielaff.pictures/blog/2023/1/usa-roadtrip-neu-england-25-09--20-10-2022/tage-13-bis-15 Tage 13 bis 15 Von den Adirondacks quer durch Vermont nach New Hampshire

 

Als wir das Ice Jam Inn und damit die wundervollen Wälder und Berge der Adirondacks verließen, dachten wir, dass es nicht mehr schöner werden könnte.

Bis wir dann nach Vermont kamen: Am Lake Champlain überquerten wir die Lake Champlain Bridge und damit die Staatsgrenze zu Vermont und befanden uns auf einmal im Bilderbuchland. Als hätte ich mir als kleines Mädchen eine Farm ausgemalt, so sieht es hier aus…sehr lieblich und sehr pittoresk. Bunte Farmhäuser auf sanften grünen Hügeln gesprenkelt mit vereinzelten knallbunten Bäumen, dazwischen ein Traktor, ein paar Kühe oder Schafe. Dann wieder tiefe Wälder mit immer noch bunten Bäumen mit vielen Hinweisschildern „Moose crossing!“ (Achtung, Elche überqueren die Straße!), wir bereuen es sehr, dass wir Vermont nur durchqueren und nicht länger bleiben können.

Unser nächster kurzer Halt führte uns zur Taftsville Covered Bridge, natürlich: fährt man durch New England und hat früher „Die Brücken am Fluß“ mit Meryl Streep und Clint Eastwood gesehen, der muss die überdachten Brücken besuchen. Dieses Exemplar ist schön rot und quert den Ottauquechee River in Woodstock…Toll! Marcus war mal wieder sehr happy, einen interessanten Platz für einen kurzen Drohnenflug gefunden zu haben und Anne hatte ein kurzes aber sehr nettes Intermezzo mit dem örtlichen Sheriff, der sehr freundlich darauf hinwies, dass ich hier mit dem Auto nicht länger stehen bleiben dürfe, das wars aber auch schon. Eine kurze Runde über die Brücke und auf der anderen Seite einen neuen Platz gesucht, fertig. Covered BridgeCovered Bridge Covered BridgeCovered Bridge New Hampshire/ VermontNew Hampshire/ Vermont New Hampshire/ VermontNew Hampshire/ Vermont New Hampshire/ VermontNew Hampshire/ Vermont New Hampshire/ VermontNew Hampshire/ Vermont

Weiter ging die spannende Fahrt durch Vermont mit dem ersten stärkeren Regen dieser Reise, aber das störte uns gar nicht so schön trocken im Auto sitzend und uns darüber freuend, dass die Farbe der Bäume jetzt noch mehr strahlten, da frisch abgewischt.

Ziel der heutigen Fahrt war das nächste Airbnb „Mountain River“ am Rande der White Mountains in New Hampshire. Die Bilder dieser Unterkunft versprachen vorher Einiges, die Realität übertraf es bei Weitem! Ein türkises Holzhaus in bunten Wäldern mitten im Nirgendwo, das Bett in einer Art Wintergarten rundum mit Blick in die Natur mit einem eigenen Flüsschen mit Badestelle auf dem riesengroßen Grundstück. Da musste ich mir schon mal selbst auf die Schulter klopfen, gute Wahl! Das nächste kleine Städtchen Ashland mit Bob´s Supermarkt stellte uns heute das Abendessen, denn mit solch einem Ausblick wollten wir in keinem Restaurant essen, sondern beschlossen den Abend mit leckeren Speisen von Bob vor dem Kamin.

Am 14.Tag unserer Reise fuhren wir morgens zum nahegelegenen Newton Trail mit seinen Rainbow Falls, eine tolle kurze und vor allem absolut menschenleere Wanderung durch strahlend bunte Wälder, ein echter Geheimtipp! Nachmittags gabs das Kontrastprogramm: ca. 30 Autominuten entfernt befindet sich der Lake Winnipesaukee (bedeutet aus einem indianischen Märchen übersetzt „Das Lächeln des Großen Geistes“) und hoch über dem größten See New Hampshires baute ein exzentrischer Milliardär namens Tom Plant 1913 das „Castle in the clouds“ (Schloss in den Wolken). Das Haus an sich ist nicht weiter erwähnenswert, allerdings ist der Blick von hier oben über den See (laut einem Einheimischen sieht er aus wie der Fußabdruck eines Dinosauriers) einfach unbeschreiblich schön.

Zum Abschluss dieses mal wieder perfekten Tages hatten wir heute mal Lust auf mexikanische Speisen, konkret hatten wir kurz vorm „Castle in the clouds“ ein kleines buntes Holzhaus erspäht mit dem Namen „El Mariachi“. Von außen schon sehr ansprechend, übertraf die Inneneinrichtung (buntes Holz, wohin das Auge schaut und mexikanische Deko an Decken und Wänden) doch nochmal alles. Auch das Essen war sehr sehr lecker und deutlich besser als der eine oder andere Mexikaner in Berlin.

Tag 15 hieß dann schon wieder Abschied nehmen von der nächsten wunderschönen Unterkunft dieser Reise und so machten wir uns auf in Richtung Maine. New Hampshire/ VermontNew Hampshire/ Vermont New Hampshire/ VermontNew Hampshire/ Vermont Mount WashingtonMount Washington

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(Marcus Sielaff. Pictures) 25.09.-20.10.2022 bridge bridges Castle clouds covered England in Indian Lake Summer Taftsville the USA-Roadtrip-Neu Winnipesaukee https://marcussielaff.pictures/blog/2023/1/usa-roadtrip-neu-england-25-09--20-10-2022/tage-13-bis-15 Sun, 08 Jan 2023 15:50:33 GMT
USA-Roadtrip-Neu England 25.09.-20.10.2022-Tage 11 + 12 https://marcussielaff.pictures/blog/2023/1/usa-roadtrip-neu-england-25-09--20-10-2022-tage-11-12 Tage 11 + 12 Die Wildnis ruft – ab in die Adirondacks

Leider mussten wir heute das verwunschene viktorianische „Inn at Taughannock Falls“ mit seinen netten irischen Besitzern wieder verlassen, aber irgendwie waren uns die Blätter hier auch noch nicht bunt genug, also ging es über 400 km nordöstlich quer durch die Adirondacks (falls ihr mal hier seid: unbedingt die als „Scenic Byway Olympic“ bezeichnete Route 3 nehmen, ein Traum in bunt! Olympic deshalb, weil sie nach Lake Placid führt). Kurz vor der Staatsgrenze nach Vermont liegt das verschlafene Upper Jay im Herzen der Adirondacks. Auf der Fahrt auch schon in den letzten Tagen durch die ländlicheren Gegenden des Bundesstaates New York sahen wir übrigens nicht wenige „Trump won!“Fahnen dezent in den Vorgärten oder direkt auf Hausdächern platziert…no comment!

In Upper Jay erwartete uns heute ein AirBnB namens Ice Jam Inn mit unserem Zimmer „Eagle Nest“, ein wunderhübsches rot-weißes typisch neuenglisches Farmhouse, liebevoll eingerichtet. Ziemlich geflasht von den in allen Farben brennenden Maple Trees, die wir auf unserer Fahrt sahen, ging es nur noch kurz ins hauseigene Restaurant (Pork-Schnitzel mit bestem German Potatoe-Salad, den wir seit langem gegessen haben) und dann ab ins Himmelbett inclusive massiv bunten Träumen.

An Tag 12 zog es uns natürlich nach so viel Rumsitzerei im Auto gestern in die bunten Wälder, genau genommen hatten wir uns nach einiger Recherche für den Mt. Jo-Trail entschieden, als „easy“ gekennzeichnet mit kurzen steilen Passagen. Marcus war natürlich voll ausgerüstet mit GoPro, Drohne und Kameras und hatte wieder mal einiges an Gewicht mit sich herumzutragen. Kurz bevor die Kletterei anfing, machten wir einen kurzen Stopp am Heart Lake, der zu Füßen des Mount Jo liegt und was soll ich sagen: die Hänge am Rand des Sees leuchteten in allen Farben. Der kleine See spiegelte die Farbenpracht, so viel Schönheit machte sogar mich völlig sprachlos. Schaut Euch die Fotos an, Bilder sagen mehr als tausend Worte! Der Wanderweg stellte sich dann als gar nicht mal so einfach dar, allerdings tat die Anstrengung nach den langen Autofahrten und den gehaltvollen Speisen der letzten Tage sehr gut. Der schmale felsige Steig (wir entschieden uns für den Long Trail, weil als nicht so steil beschrieben) führte durch die buntesten Märchenwälder, die man sich vorstellen kann. Es erinnerte ein wenig ans Elbsandsteingebirge mit Rosenblättern auf den Wegen (das rote Ahornlaub sah von weitem aus wie Millionen Rosenblätter). Und steil war er doch, wenn auch erträglich, bisschen Training muss sein. Oben angekommen gab es unbeschreibliche Ausblicke, brennende Sonne bei 25 Grad und wild gewordene, beißende (!) Marienkäfer in rauen Mengen. Ja, die niedlichen kleinen Viecher können auch zwicken, einer mag nicht soo schlimm sein, aber Tausende-kaum zu ertragen. Deshalb auch nur ein kurzer Aufenthalt auf dem Gipfel des Mount Jo, dann wieder zurück zum Auto, unser Himmelbett und das leckere Essen im Restaurant des Ice Jam Inn warteten schon.

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(Marcus Sielaff. Pictures) 25.09.-20.10.2022 Adirondacks England Ice Indian Inn Jam Neuengland Summer USA-Roadtrip-Neu https://marcussielaff.pictures/blog/2023/1/usa-roadtrip-neu-england-25-09--20-10-2022-tage-11-12 Sun, 08 Jan 2023 15:09:50 GMT
USA-Roadtrip-Neu England 25.09.-20.10.2022-Tage 7 – 10 https://marcussielaff.pictures/blog/2023/1/usa-roadtrip-neu-england-25-09--20-10-2022-tage-7-10 Tage 7 – 10 Vom City-Dschungel ab ins (fast) Grüne: Niagarafälle und noch mehr Wasserfälle…

Unser erster Samstag in NYC ist zugleich unser Abreisetag aus dieser aufregenden bunten Stadt. Nach dem letzten Frühstück im LIC-Hotel fuhren wir das letzte Mal Subway in Richtung Manhattan, um unseren Mietwagen abzuholen. Diesen haben wir - wie eigentlich in jedem Urlaub – von Deutschland aus über Billiger-Mietwagen gebucht. Wir haben bisher im Unterschied zu anderen Preisvergleichsplattformen mit deren Service die besten Erfahrungen gemacht.

Ein bisschen Bammel haben wir schon, in New York Auto zu fahren, obwohl wir bisher in vielen anderen Ländern allein mit dem Auto unterwegs waren (die krasseste Erfahrung war definitiv Marrakesch: Ampeln --> völlig überbewertet, wer zuerst kommt, fährt zuerst…) .

Eine ziemlich unfreundliche und am frühen Samstagmorgen absolut schlecht gelaunte Mitarbeiterin bei Budget Rental (gehört zu AVIS), der man wirklich jedes Wort aus der genervten Nase ziehen musste, schob uns den Schlüssel und die Papiere über den Tresen. Mit einer wedelnden Handbewegung scheuchte sie uns aus ihrem Büro hin zum Mann am Ausgang der Tiefgarage, der schon unseren Wagen bereitgestellt hatte. Auch hier herrschte nicht gerade sprühend gute Laune am Morgen. Es war schon zu viel, dass wir nochmal ums Auto gehen wollten, um es auf eventuelle Schäden zu checken. Sein brummelndes „Ey Leute, ihr könnt uns vertrauen, der Schaden an der Felge muss nicht dokumentiert werden, ihr müsst das bei Rückgabe nicht bezahlen!“ quittierten wir mit einem Lächeln und dem Hinweis, dass das sehr wohl alles aufgenommen werden muss, wir hatten diesbezüglich unsere Erfahrungen gemacht. Er grummelte noch irgendwas von „Bloody Germans…“, ließ uns dann aber machen, hatte wohl mitbekommen, dass man uns nicht über den Tisch ziehen kann. Egal: wir waren happy, den roten Kia Sportage unter unseren Popos zu haben, endlich konnte der nächste Road Trip starten.

Nochmal kurz ins Hotel, um die Koffer einzuladen und dann ab uns Woodbury Common Shopping Outlet Center, mit dem Auto normalerweise in ca. 1 Stunde erreichbar. Heute jedoch leider nicht, denn wir machten die Erfahrung, dass in New York Samstagmorgen der Verkehr nicht so entspannt ist wie in Berlin, es herrschte netter Stopp and Go-Stau, so dass wir ungefähr die doppelte Zeit brauchten, um aus der Stadt herauszukommen. Endlich angekommen stellten wir fest, dass das Angebot zwar riesig, die Preise jedoch leider auch sehr hoch waren. Im Vergleich zu unserem NYC-Besuch vor 9 Jahren war hier nix mehr mit Powershopping und das nicht nur wegen des gerade so traurigen (weil für uns sehr teuren) Dollarkurses von fast 1:1.

Also ging es nach knapp 3 Stunden (das Gelände ist ziemlich groß und man meint immer, vielleicht im nächsten Laden doch noch ein Schnäppchen ergattern zu können) auf nach Owego, unserem Zwischenstopp in Richtung Niagara Falls. Hier hatten wir für eine Nacht ein Zimmer im Hampton Inn gebucht. Für eine Nacht erträglich, länger wollten wir hier aber auf keinen Fall bleiben, man konnte die Fenster im Hotel nicht öffnen und im Zimmer herrschte ein undefinierbarer Mief.

An Tag 8 fuhren wir weiter zu einem absoluten Sehnsuchtsort von Anne – den Niagarafällen. Für mich ist das einer dieser Orte, die ich in meinem Leben unbedingt besucht haben wollte und ja: es hat sich gelohnt. Wir beschlossen von vornherein schon aus Zeitgründen, nur die amerikanische Seite der Fälle aufzusuchen und parkten nachdem wir im Super8-Motel (auch für eine Nacht absolut ausreichend und mit 63 $ für 2 Personen incl. Frühstück der absolute Preiskracher dieser Reise) eingecheckt hatten, unser Auto am Upper Niagara River, um zu Fuß über die Brücke nach Goat Island zu laufen. Man kann zwar mit dem Auto auch direkt nach Goat Island fahren, allerdings kostet das Parken hier 10 $ und die wollten wir uns sparen, denn direkt am Fluss ist das Parken auf den Parkplätzen kostenlos. Die kurze Wanderung entlang des Niagara Rivers ließ die Spannung steigen, die tosenden Stromschnellen und das Donnern der Fälle aus der Ferne versprachen Einiges. Auch den Wasserschleier der Fälle sieht man schon von Weitem, es ist sonnenklar, woher die „Bridal Veil“-Fälle ihren Namen haben. Ein kurzer Fußmarsch von ungefähr 15 Minuten brachte uns zu einem absolut unvergesslichen Erlebnis. Die Wassermassen, die hier in die Tiefe rasen, erzeugen einen Sound, den man einfach nicht in Worte fassen kann, der Boden vibriert unter den Füßen, kein Wunder, denn an den Horseshoe Falls donnern mehr als 2,5 Millionen Liter Wasser pro Sekunde in die Tiefe. Die Touristenscharen halten sich auch in Grenzen, das Gebiet ist relativ groß und die Menschenmassen verteilen sich. Die kanadische Seite der Wasserfälle erinnerte uns mit ihren vielen Casinos und Hotels etwas an Las Vegas, ein bisschen schade, dass man so ein Wunderwerk der Natur so kommerzialisiert hat und ihm damit das Ursprüngliche genommen hat.

Zur Dämmerung wurden die Wassermassen dann noch von Tausenden LED-Lampen beleuchtet, das Wasser verwandelte sich in rotglühende Lava, ein Traum für jeden Fotografen.

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Am nächsten Morgen (Tag 9) bewegten wir uns mit unserem Mini-SUV (neben so einem Riesenmonster-Chevi-Pickup kommt man sich ziemlich klein vor an der Ampel) in die Finger Lakes Region, genau genommen zu den Taughannock Falls. Hier hatten wir das Kontrastprogramm zu den beiden Billigmotels der letzten Nächte gebucht und zwar das „Inn at Taughannock Falls“, ein viktorianisches Herrenhaus wie aus „Vom Winde verweht“ gelegen in einer großzügigen Parkanlage. Ein wundervolles Zimmer mit herrlichen Möbeln erwartete uns und der Grund, warum ich ausgerechnet dieses Hotel ausgesucht hatte, lag direkt ums Eck, 15 Minuten zu Fuß: die Taughannock Falls. Okay, nach den Wasserfällen von gestern eher niedlich, aber dennoch wunderschön, denn bei der kurzen Wanderung zum Wasserfall begann unser Indian Summer-Trip wirklich. Schon auf der Autofahrt hierher durch den ländlichen Staat New York wandelten sich die Farben der Blätter an den Bäumen merklich. In New York City und auch an den Niagarafällen eher grün und ein Hauch von gelb, hier jetzt schon deutlich gelb bis orange. Abends fielen wir nach leckerer gelieferter (ja, in diesem viktorianischen Herrenhaus befindet sich tatsächlich eine „Pizza“-Taste mit direkter Verbindung zu einem lokalen Italiener auf dem Zimmertelefon) Pasta ins viktorianische Bett in einen tiefen Schlaf.

Taughannock FallsTaughannock Falls Taughannock FallsTaughannock Falls Taughannock FallsTaughannock Falls Taughannock FallsTaughannock Falls Taughannock FallsTaughannock Falls Taughannock FallsTaughannock Falls

Tag 10 brachte uns den ersten Regen dieser Reise, was sich später am Tag noch als wahres Glück herausstellen sollte, sorgte er doch dafür, dass die bunten Blätter glitzerten und tropften, einfach nur wunderschön!

10 Minuten entfernt mit dem Auto befinden sich die Ithaca Falls (ja, noch mehr Wasserfälle!) im weniger sehenswerten Städtchen Ithaca. Ein kurzer Stopp mit Drohnenflug am rauschenden herabdonnernden Wasser und schon ging´s weiter zu einem weiteren High Light: dem Watkins Glen State Park. Das ist wirklich eine große Empfehlung von uns Beiden: Seid ihr mal hier in der Gegend, besucht diesen Park. Tiefe Felsschluchten mit in allen Farben leuchtenden Bäumen durchbrochen vom Glen Creek sind absolut sehenswert. Der Gorge Trail führte uns am Fluss entlang aufwärts in den Canyon hinein, abwärts nahmen wir auf dem Rückweg den Indian Trail vorbei am St. Marys Friedhof (ein netter gesprächiger Typ wies uns auf das einzige und große Mausoleum auf dem Friedhof hin und erzählte uns die Geschichte von der traurigen Ehefrau, die darin ganz allein begraben wurde, weil ihr Ehemann Martin Rothschild 1912 mit der Titanic unterging).

Eine kurze Stärkung im lokalen Diner nach der körperlichen Betätigung und ab ins viktorianische Bettchen!

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(Marcus Sielaff. Pictures) 25.09.-20.10.2022 at England falls Glen Indian Inn niagara Niagarafälle Park State Summer Taughannock USA-Roadtrip-Neu Wasserfälle Watkins https://marcussielaff.pictures/blog/2023/1/usa-roadtrip-neu-england-25-09--20-10-2022-tage-7-10 Sun, 08 Jan 2023 15:02:13 GMT
USA-Roadtrip-Neu England 25.09.-20.10.2022-Tag 6 https://marcussielaff.pictures/blog/2023/1/usa-roadtrip-neu-england-25-09--20-10-2022-tag-6 Tag 6, der letzte Tag im Big Apple mit The Edge, dem Central Park und ein bisschen Drohne fliegen

Gleich früh morgens um 10 die Ersten sein bei Öffnung, das kann sich manchmal lohnen. Heute machten wir uns zu New Yorks neuester Aussichtsplattform “The Edge“ auf (auch diese Tickets online von zuhause geordert), diese liegt in den Hudson Yards, ein Besuch ließe sich also theoretisch auch mit der Vessel und dem High Line Park verbinden, das war uns aber zu viel für einen Tag. Auch 10 Uhr ist hier zwar eine Schlange vorhanden, da wir aber etwas früher vor Ort waren, waren wir direkt mit dem ersten Fahrstuhlschwung auf der Plattform und hatten damit – zumindest kurz- das Glasdreieck mit Blicken in den schier endlosen Abgrund fast für uns allein, noch keine Influencer*innen in Sicht…Die ließen aber natürlich nicht lang auf sich warten, wir saßen mit Fleecepulli und Jacke auf den Stufen über dem Abgrund, die Insta-Damen kamen in Hot Pants und bauchfrei…was für eine Show…

The Edge lohnt sich auf jeden Fall zu besuchen, auch wenn nach 5 Tagen erste Skyline-Ermüdungserscheinungen einsetzen und wir uns etwas freuen, morgen unseren Mietwagen abzuholen und die Stadt verlassen zu dürfen.

Als Kontrastprogramm nach dem Abgrund trieb es uns noch in den Central Park, ein bisschen Natur, Eichhörnchen und zwitschernde Vögel zwischen Wolkenkratzern aufsaugen, sehr angenehm! Natürlich sind wir auch hier nicht die einzigen Besucher, allerdings ist der Park so groß, dass man, wenn man denn möchte, immer ein ruhiges Fleckchen für eine Pause finden kann. Es ist schon traumhaft, dass so eine hektische Stadt wie New York diese wundervolle grüne Lunge hat.

Nach einem kurzen Zwischenstopp im Hotel (Koffer müssen gepackt werden!) sammelte Marcus seine komplette Technikausrüstung zusammen und wir fuhren mit dem PATH-Train rüber nach Jersey zur Colgate Clock. Diesen Spot kann man wirklich noch als Geheimtipp bezeichnen, denn hier ist Drohnefliegen erlaubt, es sind außer uns keine Touristen unterwegs, sondern wirklich nur ein paar abendliche Jogger und Hundemenschen und man hat von hier einen atemberaubenden Blick auf die abendliche New Yorker Skyline. Da so viel Sightseeing etwas hungrig macht und irgendwie heute zum Essen mal wieder keine Zeit war, holte ich (Anne) schnell 2x lecker „Drunken Noodles“ vom SkyThai um die Ecke, während Marcus voller Freude (endlich war der langersehnte Abend da!) die Drohne startklar machte. Direkt auf den Stufen unter der Colgate Clock verspeisten wir unser leckeres Mahl mit Blick auf den Hudson River und das One World Trade Centre in der abendlichen Dämmerung, während nebenbei die GoPro mal wieder eine TimeLapse aufzeichnete (hier auf dem Fluss und auch am Himmel ist ganz schön viel Verkehr unterwegs, das lohnt sich also). Nach der Stärkung stellte Marcus sein Stativ mit der Kamera auf, um die blinkenden Lichter der Skyline einzufangen, während nebenbei die Drohne über unseren Köpfen herumschwirrte. Marcus ist glücklich, ein perfekter Abschluss für eine perfekte Woche in einer (fast) perfekten Stadt!

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(Marcus Sielaff. Pictures) 25.09.-20.10.2022 Central ColgateClock Edge England Park Skyline USA-Roadtrip-Neu https://marcussielaff.pictures/blog/2023/1/usa-roadtrip-neu-england-25-09--20-10-2022-tag-6 Sun, 08 Jan 2023 14:51:40 GMT
USA-Roadtrip-Neu England 25.09.-20.10.2022-Tag 5 The Vessel, High Line Park & F. Sinatra https://marcussielaff.pictures/blog/2023/1/usa-roadtrip-neu-england-25-09--20-10-2022-tag-5-the-vessel-high-line-park-f-sinatra Tag 5 Immer noch NYC – The Vessel, High Line Park und Frank Sinatra

So langsam setzt bei uns die Reizüberflutung ein, im gleichen Maß nehmen zum Glück die Jetlag-Symptome ab, wir haben uns an die Zeitumstellung gewöhnt.

Deshalb ist Marcus heute früh 4.30 Uhr auch total motiviert aus dem Bett gehüpft, um den Times Square bei Sonnenaufgang zu fotografieren. Auch zu dieser frühen Stunde ist es nicht menschenleer, vor allem zur Arbeit hastende Menschen sind zu sehen. Leider musste er auf dem Rückweg feststellen, dass auch hier in NYC die U-Bahn Probleme machen kann, 40 min auf dem Bahnsteig und immer wieder die Anzeige: Next train in 5 minutes, next train in 7 minutes…und kein Zug in Sicht! Naja, warum soll es hier anders sein als in Berlin?

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Nach völlig genervten 45 Minuten machte er sich dann auf den Weg zu einer anderen Subway-Linie, das U-Bahnnetz ist hier zum Glück echt super, irgendeine Bahn fährt immer in unsere Richtung. Unsere 7-Tage-MetroCards zeigten leider schon nach dem 2.Tag erste Ermüdungserscheinungen, die Magnetstreifen sind doch etwas sensibel, man muss schon eine ganz bestimmte Swipe-Technik drauf haben, um die Schranken zu entsperren. Zum Glück gibt´s viele nette Locals, die den armen dummen Touris hilfreich zur Seite stehen. 

Heute hatten wir uns die Vessel und den High Line-Park vorgenommen, die aufsehenerregende 2019 eröffnete Skulptur ist allerdings seit Sommer 2021 nicht mehr für Besucher zu erklimmen, da seit Eröffnung 4 Menschen Selbstmord begingen, zuletzt sprang ein 14-Jähriger in den Tod. Man kann noch ins Innere der Vessel, die Treppen sind aber nicht mehr zu begehen. Meiner Meinung nach ist das aber auch gar nicht notwendig, da das Gebäude von außen betrachtet am spannendsten aussieht. In der glänzenden Außenhaut spiegeln sich bei Sonnenschein die Wolkenkratzer der Umgebung-ein echter Augenschmaus!

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Danach ging es für uns in den direkt dahinter liegenden High Line Park und hier in Richtung Meatpacking District mit interessanten Ausblicken von oben in die Straßenschluchten New Yorks mit den unvermeidlichen Yellow Cabs und in das eine oder andere Wohnzimmer der direkt an die High Line angrenzenden Gebäude. Wer möchte bitte hier leben, wo sich tagtäglich Millionen Touristen vorbeischieben und einem auf die Couch gucken??? Der Park ist allerdings wirklich angenehm zu erlaufen, die Pflanzen sind teilweise schon richtig dschungelartig und überwuchern die alten Eisenbahngleise. Zwischendrin finden sich immer wieder Sitz- und Liegegelegenheiten, die sowohl von Besuchern als auch von Mittagspause machenden New Yorkern gern genutzt werden.

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Abends stand bei uns ein Sinatra-Abend in einer Rooftop-Bar auf dem Programm, auch schon von Deutschland aus online gebucht (was definitiv schlau war, denn auch hier ist alles ausgebucht, kein einziger Platz mehr frei). Eine nette kleine Swingband mit anfänglichen Soundproblemen (warum sitzt der Techniker neben der Bühne und nicht mittig oder hinter dem Publikum? Das kann ja nichts werden…), die aber glücklicherweise nach dem ersten Lied behoben waren, gab gemeinsam mit dem Sänger (ganz nette Stimme, aber Frankie covern ist eben nicht so leicht!) einige Sinatra-Titel zum Besten, während im Hintergrund in atemberaubenden Farben hinter New Yorks Skyline die Sonne unterging. In der Hand ein leckeres Brooklyn IPA-Bier, der Blick auf diesen Sonnenuntergang und Sinatra im Ohr-das Leben kann sooo schön sein…!

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(Marcus Sielaff. Pictures) 25.09.-20.10.2022 England Highlinepark Sinatra Skyline Sunset The USA-Roadtrip-Neu Vessel https://marcussielaff.pictures/blog/2023/1/usa-roadtrip-neu-england-25-09--20-10-2022-tag-5-the-vessel-high-line-park-f-sinatra Sun, 08 Jan 2023 14:45:36 GMT
USA-Roadtrip-Neu England 25.09.-20.10.2022-Tag 4 Broadway und unser Date mit H. Jackman https://marcussielaff.pictures/blog/2023/1/usa-roadtrip-neu-england-25-09--20-10-2022-tag-4-broadway-und-unser-date-mit-h-jackman Tag 4 Times Square, Broadway und unser Date mit Hugh Jackman

Als wir heute Morgen aufwachten, konnten wir es nicht fassen, wie die Zeit hier rast…Wahnsinn, schon Mittwoch! Und damit war der lang ersehnte (zumindest für Anne) Tag gekommen, wir gehörten nämlich zu den Glücklichen, die zwei Tickets für die Broadway Show „The Music Man“ mit Hugh Jackman in der Hauptrolle im Winter Garden Theatre ergattern konnten. Naja, wenn es schon mit Rammstein-Tickets für Berlin einfach nie klappen will, dann eben Hugh Jackman am Broadway live.

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Da es sich um eine 14 Uhr-Vorstellung handelte (ja, auch diese seit langem schon komplett ausverkauft!), beschlossen wir nach dem Frühstück in Richtung Times Square aufzubrechen, um ein bisschen zu bummeln und das Gewusel der Menschenmassen aus aller Welt aufzusaugen. Für mich persönlich (Anne) etwas too much und nur kurz erträglich, aber da der Broadway ja gleich um die Ecke liegt, kann man das schon mal machen. Ein kurzer Besuch auf den Red Stairs, um sich einen Überblick zu verschaffen sowie in Pele’s angeblich größtem Soccer Store der Welt (ziemlich mini!) und schon war es 13 Uhr und damit Zeit, sich vorm Winter Garden in die Schlange der Wartenden einzureihen. Am Eingang mahnt ein Schild „No weapons please!“-für uns eigentlich selbstverständlich, dass man ins Musical keine Waffen mitnimmt, hier leider ein Muss.

Im Theater angekommen empfing uns wunderschöne Deko aus vergoldeten Schnitzereien, original 20er Jahre eben und immer noch gut in Schuss. Das Theater füllte sich sehr schnell, innerhalb von 20 Minuten waren alle 1.600 Plätze belegt. Es folgte eine kurze Ansage, man möge bitte Mobiltelefone und Kameras wegpacken und während der Vorstellung nicht benutzen, Filmen und Fotografieren strengstens untersagt (das wurde auch während der gesamten Vorstellung kontrolliert, da es doch einige Dummies gab, die es trotzdem versuchten). Man kann auch einfach mal live genießen, ohne alles mit dem Handy abzufilmen.

Sehr erfreut waren wir von der kurzen Entfernung zur Bühne, obwohl wir Plätze in der 4. Reihe im Mezzanine (Rang) hatten. So war es uns möglich, wirklich jede Gesichtsregung des „Wolverine“-Man zu erkennen und wir waren beide SEHR überrascht, wie gut Mr. Jackman tanzen UND singen kann. Man meinte, dass er nie etwas Anderes getan hat! Obwohl Beide überhaupt keine Musical-Fans und nur wegen ihm hier, zogen uns die Musik und die absolut wundervollen Kostüme komplett in den Bann. Marcus hatte vorher angekündigt, einschlafen zu wollen-tja, was soll ich sagen: Es hat nicht geklappt, gar keine Zeit dafür! Nach der ca. 2-stündigen Show gab es verdienterweise Standing Ovations, neben den beiden Hauptstars blieben mir vor allem die 3 Kinder im Ensemble im Gedächtnis, was für eine Darbietung--WOW!

Direkt um die Ecke gönnten wir uns noch einen Burger, dann völlig platt ab ins Hotel und was soll ich sagen: 20 Uhr gingen bei uns die Lampen aus.

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(Marcus Sielaff. Pictures) Broadway Garden Hugh Jackman Man Music Musical NYPD Square The Theatre Times Winter https://marcussielaff.pictures/blog/2023/1/usa-roadtrip-neu-england-25-09--20-10-2022-tag-4-broadway-und-unser-date-mit-h-jackman Sun, 08 Jan 2023 14:34:19 GMT
USA-Roadtrip-Neu England 25.09.-20.10.2022 -Tag 3 NYC https://marcussielaff.pictures/blog/2023/1/usa-roadtrip-neu-england-25-09--20-10-2022--tag-3-nyc Tag 3 NYC: Brooklyn Bridge, 9/11 Memorial, Top of the Rock

Auch am 2.Morgen freuen wir uns auf das Frühstück im Hotel, heute gab es kross gebratenen Speck, mexikanische Bratkartoffeln (serviert von echt freundlichen Frühstücksladies) und natürlich die lang ersehnten Pancakes mit Ahornsirup. Der Kaffee, der übrigens den ganzen Tag immer frisch und heiß in der Lobby zur Verfügung steht, ist erstaunlich lecker, das hatten wir in der Vergangenheit hier in New York auch schon anders erlebt.

Heute ging es morgens direkt nach dem Frühstück per Subway zur Brooklyn Bridge, die wir von Dumbo aus zu Fuß überquerten, gegen 9.30 Uhr am Morgen auch noch erträglich gefüllt. Auf der anderen Seite der Brücke in Manhattan angelangt, entschieden wir uns spontan, zum 9/11 Memorial zu laufen. Als wir vor 9 Jahren hier waren, war das Gebäude des Oculus noch im Bau begriffen, heute war es natürlich längst fertig und architektonisch wirklich sehenswert, wie ihr auf den Fotos erkennen könnt. Im Oculus selbst befinden sich diverse (natürlich ziemlich hochpreisige) Shops sowie der Zugang zum PATH-Train (Verbindung nach New Jersey, Tickets sind extra zu lösen und nicht in der 7-Tages MetroCard enthalten, momentan $ 2,75 pro Person und Fahrt). Auch das One World Trade Center ist inzwischen längst fertiggestellt und eine absolute Augenweide, es überstrahlt Manhattan, ist wirklich von überall sichtbar und gibt dem New York nach dem 11.September eine neue unverwechselbare Silhouette.

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Am 9/11 Memorial erfasste uns beim Anblick der unzähligen-teilweise mit frischen weißen Rosen dekorierten-Namen wieder, obwohl schon so lang her, eine Gänsehaut. Es ist immer noch unvorstellbar, was hier für eine Verwüstung geherrscht haben muss nach den schrecklichen Geschehnissen 2001 und für uns noch unvorstellbarer, dass die in der direkten Nachbarschaft liegende St.Pauls Chapel mit ihrem verwunschenen kleinen Friedhof das Ganze unbeschadet überstanden hat. Diese Kirche scheint wirklich eine schützende Hand über sich zu haben, hat sie doch-gerade mal 10 Jahre nach ihrer Erbauung 1767-die großen Brände an der Südspitze Manhattans als fast einziges Gebäude überlebt.

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Wir entschieden uns nach dem Besuch des Memorial wieder für eine kleine Pause im Hotel, hatten wir doch morgens von der netten Lady an der Rezeption erfahren, dass unser Hotel sogar über einen eigenen Waschsalon verfügt-existenziell wichtig, wenn man so eine lange Reise plant.

Nach der Wäschepause machten wir uns mit der U-Bahn wieder auf Richtung Manhattan, wir hatten Sonnenuntergangs-Tickets für die „Top of the Rock“-Aussichtsplattform im Rockefeller-Center schon von Deutschland aus online geordert. Diesen Aussichtspunkt besuchten wir schon bei unserem letzten NYC-Besuch und schworen uns damals, unbedingt zum Sonnenuntergang wiederzukommen. Was ihr unbedingt wissen solltet, wenn ihr euch einen der begehrten Plätze auf dem obersten Deck mit Blick Richtung Sonne und Südspitze Manhattan sichern möchtet: Packt eure Cojones ein und übt vorher schon mal, auf Englisch zu diskutieren…und vor allem anderen: seid rechtzeitig da! Wir waren gegen 17 Uhr vor Ort, Sonnenuntergang war auf 19.30 Uhr gesetzt. Wir haben die durchaus amüsante, aber auch etwas anstrengende Erfahrung gemacht, dass „Insta“geile Damen vor nichts, aber auch gar nichts zurückschrecken, um den perfekten Shot zu erwischen.

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Da ist es völlig unerheblich, dass teure Technik im Einsatz ist und man freundlich darum bittet, auf die Kamera aufzupassen…man bekommt ´nen eiskalten Blick zugeworfen und ein gelangweiltes „I don´t care“ begleitet von einem Schulterzucken. Nur mein (Anne) dann etwas schärferer Tonfall konnte Schlimmeres (Kameraabsturz ins Nirvana) verhindern.

Trotz allem ist dieser Ort aber zauberhaft, das Licht zur goldenen Stunde und das langsame Aufglimmen der Lichter in den Wolkenkratzern ist echt atemberaubend. Der Kampf hat sich also gelohnt…

Völlig erschöpft und uns nach einer heißen Dusche und einem leckeren mexikanischen Mahl sehnend schleppten wir uns durch den Untergrund des Rockefeller-Centers zur Subway Station und zurück ins warme Bettchen.

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(Marcus Sielaff. Pictures) 25.09.-20.10.2022 9/11 Bridge Brooklyn Center England Memorial of One rock the Top Trade USA-Roadtrip-Neu World https://marcussielaff.pictures/blog/2023/1/usa-roadtrip-neu-england-25-09--20-10-2022--tag-3-nyc Sun, 08 Jan 2023 14:24:44 GMT
USA-Roadtrip-Neu England 25.09.-20.10.2022-Tag 1 + 2 Anreise und 1.Impressionen New York City https://marcussielaff.pictures/blog/2023/1/usa-roadtrip-neu-england-25-09--20-10-2022 Tag 1 + 2 Anreise und erste Impressionen New York City

Nach einem erstaunlich entspannten 7,5 h Flug mit Singapore Airlines von FFM sind wir gestern Mittag auf dem JFK gelandet und ganz ehrlich: die hohen Erwartungen, die wir in diese Fluggesellschaft hatten, wurden sogar noch übertroffen. Flugbegleiterinnen in wunderschönen Uniformen (kann man diese Kleider überhaupt noch als „Uniform“ bezeichnen?) erfüllten uns wirklich jeden machbaren Wunsch, dazu noch der neue Elvis-Film mit Austin Butler, 46 kg Gepäck pro Person und wirklich bequeme Economy Class-Sitze – was will man mehr? Die Zeit verging im wahrsten Sinn des Wortes wie im Flug!

Dann kam leider -wie zu erwarten-der nicht so angenehme Teil der Reise: die US-Grenzkontrolle. Tipp von uns: niemals, aber auch wirklich NIEMALS einen Flug nehmen, der sonntags mittags auf dem JFK landet! Als wir nach echt anstrengenden 90 min Slalomschlangenstehen endlich durch waren, drehten unsere Koffer schon Ehrenrunden auf dem Gepäckband. Zum Vergleich: unser letzter NYC-Flug vor 9 Jahren landete samstags abends gegen 22 Uhr, da waren es nur knappe 30 Minuten Wartezeit.

Mit 3 inzwischen tonnenschweren Koffern bestiegen wir dann den AirTrain zur Jamaica-Station, von da aus weiter mit der Subway nach Long Island City. Wir entschieden uns genau wie bei unserem letzten Besuch für ein Hotel außerhalb Manhattans, um den Blick auf die Skyline zu genießen. Absolute Empfehlung: das LIC-Hotel, für NYC wirklich leckeres Frühstück, große saubere Zimmer und der Knüller: die Rooftop-Terasse mit Wahnsinnsblick auf Manhattan. 7 Tage-MetroCard und AirTrain-Tickets orderten wir übrigens schon von Berlin aus online, das ersparte uns das endlose Anstehen an den zwar zahlreich vorhandenen, aber gut besuchten Ticket-Automaten. 

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Nach diesem ersten Tag fiel ich (Anne), die gefühlt 100 Jahre alt war und einmal die Erde umrundet hatte, ins super bequeme Kingsize-Bett. Den Fotojunkie Marcus hielt natürlich nix im Hotelzimmer-also ging es für ihn abends noch zum Ufer des East River in den Hunter´s Point Park, natürlich mit prachtvoller Ausbeute.

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Tag 2 in NYC begann mit einem wirklich sehr umfangreichen Hotel-Frühstück und trieb uns dann mit der Subway (wirklich immer wieder ein Erlebnis: spannende Menschen, quietschende, rumpelnde Züge und teilweise echt zauberhafte U-Bahnhöfe New Yorks) zum Whitehall-Terminal. Von hier ging es mit der kostenlosen (ja, in dieser krass teuren Stadt gibt´s was umsonst!) Staten Island Ferry an der Freiheitsstatue vorbei (unbedingt die rechte Seite der Fähre wählen, um den Blick zu genießen!) in 25 Minuten bei sanfter Brise und angenehmen 23 Grad nach Staten Island. Eigentlich wollten wir von hier direkt wieder die nächste Fähre zurück nehmen, allerdings gibt es hier ein nettes kleines Outlet, da kamen wir natürlich nicht dran vorbei…πŸ˜‰Außerdem gratis: der Traumblick rüber nach Manhattan (heute mit strahlend blauem Himmel und Zuckerwatte-Wolken), den man dann übrigens auf dem Weg zurück auch wieder von der Fähre aus hat.

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(Marcus Sielaff. Pictures) 25.09.-20.10.2022 City England Ferry Freiheitsstatue Island liberty Manhattan New of skyline Staten statue subway USA-Roadtrip-Neu York https://marcussielaff.pictures/blog/2023/1/usa-roadtrip-neu-england-25-09--20-10-2022 Sun, 08 Jan 2023 14:14:21 GMT
Wirtz unplugged in Hoppegarten (bei Berlin) am 26.09.2021 https://marcussielaff.pictures/blog/2021/9/wirtz-unplugged-in-hoppegarten-bei-berlin-am-26-09-2021 OLYMPUS DIGITAL CAMERA ​Von Daniel persönlich mit einer "Corona-Schluckimpfung" begrüßt zu werden und dann in einem Strandkorb vor der Bühne aufs Konzert zu warten: irgendwie etwas surreal... Aber was ist in diesen Zeiten schon normal? Ziemlich glücklich, endlich mal wieder einem Wirtz-Konzert lauschen zu dürfen, sind wir heute auf der Trabrennbahn Hoppegarten angekommen. Alles top organisiert: Getränke online ordern und zack: in 5 Minuten steht ein freundlich lächelnder Typ mit 4 Flaschen
Bier vor uns und befüllt die Kühltasche, die neben dem Strandkorb wartet.
Langsam füllen sich die Körbchen und die Vorfreude steigt. Im Nachbarkorb wird sich ausgetauscht, auf welchen Konzerten im nächsten Jahr man überall dabei ist und ich bemerke, dass sich so etwas wie ein Normalitätsgefühl in mir ausbreitet, was sich nach den durchgeknallten letzten anderthalb Jahren wunderschön anfühlt. Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass ich mich mal so freuen würde, auf ein Dixieklo gehen zu dürfen... ;-)) 
Punkt halb 8: der Veranstalter kommt auf "die größte Bühne, die es momentan in Deutschland gibt" und eröffnet das letzte Strandkorb OpenAir dieses Jahr... Und YEAH! Wir dürfen vor den Strandkörben tanzen...! 
Eine gefühlte Ewigkeit eine dunkle Bühne, man hört Geigen, die gestimmt werden, die Spannung steigt. Dann: auf der dunklen Bühne ein Lichtstrahl, Erik am Piano, Klavier-Intro, zweiter Lichtstrahl, Daniel singt die ersten Töne von "Akkustik Vodoo" und da ist sie: Gänsehaut! 
"Bilder von damals" bekommt mit ein paar darauf folgenden Worten von Daniel zu den letzten 18 Monaten eine ganz neue Bedeutung. 
Es folgen knapp 2h feinste Unplugged-Töne gespickt mit Daniels Lebensweisheiten. Allerdings muss ich ehrlicherweise gestehen, dass ich sehr hoffe, Wirtz demnächst mal wieder in seiner ursprünglichen Form erleben zu dürfen: nämlich laut und voll auf die Zwölf! Unplugged fehlt mir doch etwas von dem Gesamtpaket, dass mich vor 12 Jahren in den Bann gezogen hat. 
Danke an Daniel und den Rest der Band für einen ganz besonderen Abend nach einer langen Durststrecke und bitte ganz bald wieder den "Rock'n Roll des Todes"! (O-Ton Daniel)

Text: Anne-Katrin Sielaff

Fotos: Marcus Sielaff

 





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(Marcus Sielaff. Pictures) danielwirtz standkorbkonzertwirtz wirtz wirtzinhoppegarten wirtzmusik wirtzunplugged https://marcussielaff.pictures/blog/2021/9/wirtz-unplugged-in-hoppegarten-bei-berlin-am-26-09-2021 Tue, 28 Sep 2021 14:33:05 GMT
Westcoast-Roadtrip Herbst 2017 Station 11 Los Angeles https://marcussielaff.pictures/blog/2017/10/westcoast-roadtrip-herbst-2017-station-11-los-angeles OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Text: Anne-Katrin Sielaff

Fotos: Marcus Sielaff

 

"Alles hat ein Ende..."

Auf dem Weg nach LA erwartet uns noch eine kurze Zwischenstation und damit das erste Super8-Motel unserer Reise in Santa Barbara. Überall im Land gibt es die Motels dieser Kette-bis jetzt sind wir immer drum herum gekommen. Da allerdings Santa Barbara unterkunfttechnisch ein ziemlich hochpreisiges Pflaster ist und wir in LA noch ausgiebige Shopping-Touren geplant haben, muss es heute mal das Super8 sein. Da wir lange vorher (ca. 10 Monate) gebucht haben, zahlen wir "nur" 70$ für das doch sehr spartanisch eingerichtete Zimmer mit direkter Straßenlage, hätten wir einen Tag vorher gebucht, hätte dasgleiche Zimmer 115$ gekostet-manchmal lohnt sich Planung eben doch! Schlafen geht allerdings nur mit Ohropax, da die Autos nachts gefühlt direkt durchs Zimmer düsen.
Am nächsten Morgen ist unser Ziel die Mission in Santa Barbara-ein immer noch aktiver Franziskanerorden. Hier kann man sich bildlich anschauen, wie die "armen Wilden" in Amerika zur Zivilisation bzw. Religion gezwungen wurden (ob sie nun wollten oder nicht). Es ist schon ziemlich beklemmend, über diesen Friedhof mit teils sehr prunkvollen Grabmalen zu wandern (alle mit Namen spanischer Kolonialherren beschriftet), auf dem nur eine kleine Tafel darauf hinweist, das hier auch 4.000 Indianer begraben wurden.

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Unsere Fahrt Richtung "Stadt der Engel" führt uns teilweise auch wieder an der traumhaften Küstenlinie entlang mit so klanghaften Orten wie Malibu Beach (wow-echt schön hier!). Am Strand ist gerade ein Filmset aufgebaut worden, leider passt die Sicherheitsmannschaft sehr gut auf und verscheucht alle Menschen, die nur annähernd nach Paparazzi aussehen, sofort.

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Endlich angekommen in der letzten Station unserer Reise, beziehen wir unserer Airbnb-Quartier in Redondo Beach bei Anna&Maciek. Nettes Zimmer mit eigenem Bad und kuscheligen Mitbewohnern, die nach Streicheleinheiten betteln (oh Mann-ich vermisse meine Miezen!!!). Nur mit dem Parkplatz, der angeblich auf der Straße vorm Haus immer zu finden ist, sieht's schlecht aus und das lässt schon ahnen, was hier verkehrstechnisch auf uns zukommt. Der öffentliche Nahverkehr ist für eine Stadt mit diesen Ausmaßen leider nur rudimentär vorhanden, was dazu führt, dass fast alle Leute mit dem Auto unterwegs sind...OH MEIN GOTT-wie hält man das nur jeden Tag aus? 6-spurige Highways meilenweit verstopft zu fast jeder Tages-und Nachtzeit!!! Der Fahrstil hier ist vorsichtig nur als "Wildwest" zu bezeichnen: blinken beim Spurwechsel? Völlig überbewertet! Rechts überholen? Na immer doch gerne! Ich fahre ja wirklich gerne und viel Auto und dachte eigentlich, wer auf Berlins Straßen unterwegs ist, den kann nichts schocken! Aber das hier wäre für mich ein absolut triftiger Grund, nicht in dieser Stadt zu leben! Unser Gastgeber Maciek lächelt, als ich ihn danach frage, wie er das jeden Tag aushält und meint, man gewöhnt sich daran. Ich merke dann auch am 2.Tag auf den Straßen dieser Stadt, dass der Schock langsam nachlässt, aber daran gewöhnen?Never ever!
Wir machen uns dann also trotz des alltäglichen Straßenhorrors auf den Weg nach Downtown LA, Marcus wird magisch angezogen von Walt Disney‘s Konzerthaus (wow-sehr außergewöhnliche Architektur!) und den Straßenschluchten zwischen den Wolkenkratzern. Der US-Banktower bietet uns dann auch noch die Möglichkeit, der Stadt der Engel „auf den Kopf zu spucken“-er ist das höchste Gebäude LA‘s und hat eine Aussichtsplattform im 72.Stockwerk - den „Skyspace“. Euch dürfte das Hochhaus aus dem Film „Independence Day“ bekannt sein-da wird es nämlich von Alien-Raumschiffen attackiert. Der Blick von oben ist natürlich spektakulär-aus fototechnischer Sicht allerdings leider eher enttäuschend, da ringsum mit Glas versehen.

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Abends zur blauen Stunde ist natürlich das Griffith-Observatorium in den Hollywood Hills Pflichtprogramm. Was für ein magischer Augenblick, wenn die Sonne hinter den berühmten Hügeln mit dem „Hollywood-Schriftzug“ verschwindet, während hinter uns eine junge Dame ins Kreischen gerät, weil sie gerade den Antrag ihres Lebens bekommt.

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In den nächsten Tagen bewegen wir uns weiter per Auto durch die Stadt, da diese Entfernungen leider nicht anders zu bewältigen sind. Ich hatte im Vorfeld die Dimensionen LA‘s doch etwas unterschätzt-Redondo Beach als Quartier ist zwar schön zum Wohnen, allerdings als Ausgangspunkt für die Stadterkundung würde ich dann doch eher Downtown oder Hollywood empfehlen-man spart eine Menge Zeit! Auf dem Programm stehen unter anderem der Hollywood Walk of Fame (Donald Trump hat hier einen Stern-kann man die Dinger kaufen oder was?!), das Grab von Marilyn Monroe (Hugh Hefner hatte sich schon 1992 das Grab direkt neben dem ersten Playmate ever gesichert und wurde vor kurzem hier beerdigt-sein Grab ist mit Lippenstift-Schmatzern übersät), Lemmy‘s Lieblingskneipe „Rainbow Bar“ in West Hollywood (hat schon was Erhebendes, auf dem Barhocker neben seinem Lieblingsstuhl mit dem alten Daddel-Computer ein Bier zu trinken!) und natürlich diverse Shoppingtouren durch die Outlets dieser Stadt (danke, lieber Dollarkurs, dass du gerade so nett zu uns bist!).

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Leider geht‘s jetzt wieder nach good old Germany-als Resümee dieser Reise ist zu sagen, dass dieses Land mindestens genauso schön ist wie in meinen Träumen und natürlich noch viel viel schöner in der Realität! Falls Ihr mal hier seid: geht mit offenen Herzen und Ohren durch die Schluchten und Straßen-ihr werdet es nie vergessen und erst recht nicht bereuen (auch wenn gerade der „Vollpfosten des Jahrhunderts“ im Weißen Haus sitzt).
Bys bye, danke für‘s Zuhören! Eure Anne

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(Marcus Sielaff. Pictures) barbara beach los-angeles malibu santa https://marcussielaff.pictures/blog/2017/10/westcoast-roadtrip-herbst-2017-station-11-los-angeles Mon, 16 Oct 2017 22:50:20 GMT
Westcoast-Roadtrip Herbst 2017 Station 10 Morro Bay https://marcussielaff.pictures/blog/2017/10/westcoast-roadtrip-herbst-2017-station-10-morro-bay OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

 

Text: Anne-Katrin Sielaff

Fotos: Marcus Sielaff

 

 

"Blöde Schlammlawine!"

 

Leider müssen wir uns von einem großen Traum verabschieden während dieser Reise: den Highway 1 von San Francisco nach Los Angeles schön entspannt an der Küste mit diesen weltberühmten Ausblicken entlangzuzuckeln. Im Frühjahr 2017 gab's erst eine kleine (die wäre noch wegzuräumen gewesen) aber dann auch eine riesengroße Schlammlawine bei Big Sur, sodass die Straße komplett gesperrt ist und man nur bis zum Pfeiffer Big Sur State Park fahren kann und dann einen ziemlich großen Umweg in Kauf nehmen muss, um weiter nach Süden zu kommen.

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Also fahren wir bis zur Bixby Creek Bridge-der Cabrillo Highway (wie der Highway 1 auch heißt) zeigt sich auf diesem Stück von Carmel bis zur berühmten Brücke von einer sehr zauberhaften Seite: schroffe vom Meer umspülte Felsen fallen steil ins azurblaue Wasser ab, die Gicht sprüht und bildet Nebel mit Regenbogenfarben.

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Auf der Bixby Creek Bridge angekommen, dröhnen uns laute Motoren entgegen, es gibt einen Riesen-Medienrummel und ein großer Menschenauflauf hat sich angesammelt: der "Supercars Club Arabia" gibt sich zufällig heute gerade die Ehre und über die Brücke fahren Edelkarossen hin und her-ein netter junger Mann mit Funkgerät am Start drückt mir seine Karte in die Hand (aha: Khalid aus Bahrain), erzählt mir auf Nachfrage, dass sie heute hier Werbevideos drehen für ihren Autoclub. Ist schon spannend, diese "Männerspielzeuge" mal in Aktion zu erleben und vor allem die Motoren brüllen zu hören. Die Bixby Creek Bridge bietet natürlich die perfekte Kulisse dafür.

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Wir entschließen uns, an dieser Stelle umzudrehen und nicht weiter bis zur Straßensperre zu fahren, der Trubel ist hier schon ziemlich groß und der Umweg, den wir deshalb fahren müssen, kostet uns leider mindestens 2 Stunden.

Also über Land (dabei zufällig ein super Restaurant mitten in der Pampa im Carmel Valley entdeckt, wo offensichtlich nur Einheimische essen und das Steak zur Abwechslung mal nicht 25$ kostet und trotzdem super lecker schmeckt).

Am späten Nachmittag kommen wir dann ziemlich geschafft in unserer Zwischenstation Morro Bay an-das Überlandfahren schlaucht doch ganz schön. Und falls mir jemand nochmal erzählt, Kalifornien wäre so traumhaft schön, dem kann ich nur raten, sich auch mal abseits der Touri-Pfade zu bewegen. Da kann Kalifornien teilweise ziemlich hässlich und auch gähnend langweilig sein (endlos lange immer gleich aussehende Freeways durch gelbe vertrocknete Stoppelfelder)...

 

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(Marcus Sielaff. Pictures) big bixby bridge cabrillo carmel creek highway park pfeiffer state sur https://marcussielaff.pictures/blog/2017/10/westcoast-roadtrip-herbst-2017-station-10-morro-bay Thu, 12 Oct 2017 06:06:29 GMT
Westcoast Roadtrip Herbst 2017 Station 9 Pacific Grove https://marcussielaff.pictures/blog/2017/10/westcoast-roadtrip-herbst-2017-station-9-pacific-grove  

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Text: Anne-Katrin Sielaff

Fotos: Marcus Sielaff

 

"Im Paradies der kalifornischen Pensionäre oder how to catch a millionaire ;-)"

 

An alle gold diggers da draußen: Mädels, wollt ihr Euch nen echten kalifornischen Millionär à la Anna Nicole Smith angeln? Dann nix wie hin nach Pacific Grove! 

Die teuerste Unterkunft (stolze 185$/Nacht) unserer Reise liegt aber auch wirklich idyllisch-jedenfalls wenn man jenseits der 70 ist. Das Hotel "Centrella Inn" mit seiner viktorianischen Einrichtung liegt im netten kleinen Pacific Grove und wurde von mir wegen seiner Nähe zu Carmel-by-the-sea und dem 17-Mile-Drive ausgesucht.

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Als ich einchecke und mich mit dem Koffer abmühe (wo ist eigentlich mein Ehemann?), kommt mir ein auf jung getrimmter Mitte 70-jähriger Hotelgast mit strahlendem Reklamelächeln ("J.R. kann einpacken" geht mir durch den Kopf) entgegen und bietet mir dermaßen charmant seine Hilfe an, dass ich mir richtig schäbig vorkomme, als ich mit einem "No, thank you so much!" ablehne-ich bin ja schließlich frisch verheiratet und außerdem: selbst ist die Frau!

Dieses Hotel wimmelt nur so von alleinstehenden offensichtlich gut situierten älteren Herren und irgendwie passen die auch total super hierher-man kommt sich vor wie in einem Hollywoodschinken der 20er/30er Jahre.

Nach dem schwer erkämpften (puh, ohne Reservierung noch einen Tisch ergattert!) aber auch sehr sehr leckeren Abendessen im "Beach House am Lovers Point" fahren wir auf den mautpflichtigen (10,25$) 17-Mile-Drive, der schon lange auf unserer "Sehnsuchtsfoto"-Liste steht. Der Bird Rock mit seinen vielen Seevögeln und nicht zu überhörenden Seehunden im Sonnenuntergang ist schon ein Erlebnis und auch die "Lone Pine" in der Dämmerung ein absolutes Muss! OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Völlig k.o. und mal wieder übersättigt mit visuellen Eindrücken fallen wir in unserem viktorianischen Bett in tiefe Träume. Gute Nacht!

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(Marcus Sielaff. Pictures) 17-mile-drive beach house am lovers point bird carmel-by-the-sea der grove lone pine pacific rock https://marcussielaff.pictures/blog/2017/10/westcoast-roadtrip-herbst-2017-station-9-pacific-grove Mon, 09 Oct 2017 03:46:29 GMT
Westcoast-Roadtrip Herbst 2017 Station 8-San Francisco https://marcussielaff.pictures/blog/2017/10/westcoast-roadtrip-herbst-2017-station-8-san-francisco OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Text: Anne-Katrin Sielaff

Fotos: Marcus Sielaff

"If you're going to San Francisco, you have to wear some flowers in your hair"

 

Ständig in diesen letzten 3 Tagen habe ich das Gefühl, Marcus bitten zu müssen, mich mal zu kneifen. Ich kann es einfach nicht realisieren, daß ich wirklich in dieser Traumstadt angekommen bin. Und natürlich habe ich Blümchen im Haar, als wir das erste Mal über die Golden Gate Bridge in die Stadt an der Bay fahren. Unser Quartier haben wir nördlich von San Francisco in Mill Valley aufgeschlagen und es stellt sich als das absolute Juwel in Sachen Unterkunft während dieser Reise heraus: ein verwunschenes Haus hoch oben in den Bergen mit Blick über die Bay. Morgens auf der Terrasse beim Frühstück surren uns unglaublicherweise Kolibris um die Ohren und direkt vor der Terrasse kommt ein Rudel Rehe aus dem Wäldchen. Unsere Airbnb-Gastgeberin Leslie ist ein absoluter Schatz, das Haus ist so gemütlich und alles perfekt für uns vorbereitet: es fühlt sich wirklich an wie "Nach-Hausekommen". Ich weiß jetzt schon, daß mir der Abschied in 3 Tagen sehr schwer fallen wird.

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Am ersten Abend fahren wir noch schnell zum Battery Spencer Aussichtspunkt, um einen ersten Eindruck von der Stadt zu bekommen und natürlich auch das ein oder andere Foto zu schießen.

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Der 2.Tag ist ganz für die Stadterkundung reserviert: wir lassen das Auto in Chinatown im Parkhaus stehen (Tag kostet 28$, was im Vergleich noch sehr günstig ist) und bummeln über den Telegraph Hill zum Fishermans Wharf durch die sagenhaften Hügelstraßen mit den bunten Häusern bis ins Hippie-Viertel Haight-Ashbury, wo an jeder 2.Ecke kiffende Grüppchen bunt zusammengewürfelter Menschen zusammenhocken und gitarrespielende halbnackte Typen im offenen Kofferraum ihres Autos mitten auf der Straße rumhängen und vor sich hinklimpern.

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Am 3. Tag haben wir uns für den Vormittag die Muir Woods vorgenommen, denn ganz klar: ein Urlaub in dieser Gegend ohne Red wood-Mammutbäume geht gar nicht. Obwohl wir wirklich früh am Parkeingang sind (9 Uhr!), ergattern wir gerade noch so einen Parkplatz und das lässt schon Schlimmes erahnen. Der so wunderschöne -eigentlich friedvolle-an die 1000 Jahre alte Wald ist schon proppenvoll mit schnatternden Schulklassen, den typischen in Scharen auftretenden asiatischen Fototouristen (kriegen die eigentlich irgendetwas mit von der Schönheit, die sie da so schnell abknipsen?!) und laut tratschenden amerikanischen Großfamilien. Der massenhaft auf den Schildern zu findende Hinweis "Please be quiet!" wird absolut missachtet, so dass ich leider nicht viel mitbekomme von der majestätischen Anmut dieser alten hohen Riesenbäume. Wie sagte ein älteres Ehepaar, welches wir in den letzten Wochen während unserer Reise trafen:"Die Amis lieben ihre Nationalparks zu Tode!" Leider nur zu wahr!

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Nachmittags sind wir dann natürlich wieder auf dem Weg in die Stadt, die einfach eine magische Anziehungskraft auf uns ausübt. Dieses Mal lassen wir unser Auto am Larkspur-Fährterminal stehen und fahren mit der Fähre über die Bay vorbei an der ehemaligen Gefängnisinsel Alcatraz nach SF. Auf unserer Agenda für heute stehen die "Painted Ladies", die berühmten bunten Häuschen am Alamo Square sowie die Lombard Street. Dank Uber (funktioniert mit der App auch hier genau wie in Vegas sehr unkompliziert) gelangen wir schnell von A nach B, sodass auf dem Rückweg zum Port of San Francisco sogar noch ein Abendessen im Knobi-Restaurant "The Stinking Rose" "(sehr lecker, danke für den Tipp, Christian!) und ein Besuch im Barber Shop für Marcus drin sind. Mit der letzten Fähre 21.30 Uhr geht's wieder Richtung Mill Valley-ein allerletzter Foto-Stopp führt uns aber noch zum Fort Spencer. Der Tipp kam von unserer Gastgeberin Leslie und erweist sich als absolutes Schmankerl in Bezug auf Panoramafotos bei Vollmond inclusive Golden Gate Bridge und Skyline.

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Mit absoluter Traurigkeit packen wir am nächsten Morgen dann unsere Siebensachen und verlassen dieses Traumplätzchen in der kleinen Hoffnung, doch irgendwann einmal zurückzukehren.

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(Marcus Sielaff. Pictures) alamo aussichtspunkt battery bridge fishermans fort francisco gate golden haight-ashbury hill larkspur-fährterminal lombard mill muir san spencer square street telegraph the stinking rose valley wharf woods https://marcussielaff.pictures/blog/2017/10/westcoast-roadtrip-herbst-2017-station-8-san-francisco Sun, 08 Oct 2017 05:22:08 GMT
Westcoast-Roadtrip Herbst 2017 Station 7 South Lake Tahoe https://marcussielaff.pictures/blog/2017/10/westcoast-roadtrip-herbst-2017-station-7-south-lake-tahoe OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Text: Anne-Katrin Sielaff

Fotos: Marcus Sielaff

"Auf der Suche nach dem perfekten Bild"

 

Unsere heutige Etappe hat es zum Glück zeit-und streckenmäßig nicht so in sich wie die letzten beiden, denn so langsam merke ich die bis jetzt ca. 3000 km, die ich in den letzten 2,5 Wochen gefahren bin. Heute Abend erwartet mich am Lake Tahoe ein Zimmer mit Whirlpool-wie ich mich (und meine armen verspannten Schultern sich) darauf freuen!!!

Aber zuerst machen wir einen Zwischenstopp in Bodie-einer um 1850 während des Goldrausches gegründeten und dann nach ca. 30 Jahren wieder verlassenen (weil kaum noch Gold gefunden wurde) Stadt versteckt mitten im Hinterland der Sierra Nevada. Während wir da so im SUV ganz entspannt durch die Berge cruisen, geht mir durch den Kopf, was die Leute damals wegen ein bisschen Verheißung auf Reichtum doch für Strapazen auf sich genommen haben-der reine Wahnsinn! In den ca. 20 "Glanz-Jahren" von Bodie wurden den umliegenden Bergen etwa 35 Millionen Dollar an Gold und Silber entrissen. Als wir in der verlassenen Stadt ankommen, fällt allerdings als Erstes der für eine so kleine Stadt doch sehr große Friedhof zur Linken ins Auge, man kann nur erahnen, was hier für Träume im Opiumrausch und im Saloon bei einem oder mehreren Whisky zerplatzt sind. In den teilweise recht gut erhaltenen Holzhäusern kann man durch die eine oder andere verstaubte Fensterscheibe den Rest des ehemaligen Reichtums bewundern-ein "Lost Place" allererster Sahne! 

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Nach gut 2 Stunden sind wir dann auch durch mit der Geisterstadt in den Bergen und es geht weiter Richtung Lake Tahoe. Am frühen Nachmittag angekommen, machen wir uns auf die Suche nach einem Waschsalon, denn so langsam werden die Klamotten knapp und man kann ja schließlich nicht unbegrenzt shoppen gehen-wer soll das alles nach Hause schleppen?!

Mein fotobesessener Ehegatte wird neben mir auch schon ziemlich hibbelig-er hat im Foyer unseres Hotels ein Foto entdeckt und will unbedingt wissen, wo es entstanden ist. Die nette junge Lady an der Rezeption verrät es uns und so landen wir pünktlich zum Sonnenuntergang am "Sand Harbor Beach" und weg isser, der Marcus und ich genieße den Traumanblick wieder mal für mich allein...jaja, das Leben an Fotografenseite ist nicht immer lustig und manchmal ganz schön einsam...;-)

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Morgen Vormittag geht's auch schon wieder weiter Richtung San Francisco, aber heute Abend erwartet uns noch ein ganz entspannter Whirlpool-Abend mit Rotwein und Bier. Gute Nacht!

 

 

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(Marcus Sielaff. Pictures) beach bodie harbor lake sand tahoe https://marcussielaff.pictures/blog/2017/10/westcoast-roadtrip-herbst-2017-station-7-south-lake-tahoe Sat, 07 Oct 2017 03:43:37 GMT
Westcoast-Roadtrip Herbst 2017 Station 6 Mammoth Lakes https://marcussielaff.pictures/blog/2017/10/westcoast-roadtrip-herbst-2017-station-6-mammoth-lakes OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Text: Anne-Katrin Sielaff

Fotos: Marcus Sielaff

"Von staubigen Wüsten und hohen Bergen"

 

Warum das Death Valley so heißt, braucht mir seit heute niemand mehr zu erklären-ohne Klimaanlage im Auto und gefühlten Millionen Flaschen Wasser wären wir hier jämmerlich zugrunde gegangen. Bei 100 Grad Fahrenheit (ca.38 Grad Celsius) und null komma nix Wind, endlosen schnurgeraden Straßen und staubiger Weite bis zum Horizont hoffen wir beide inbrünstig, dass unser Mietwagen nicht den Geist aufgibt. Was er zum Glück nicht tut und deshalb kommen wir auch zum Zabriskie Point: einer schon irgendwie auch faszinierenden Aussicht auf mehrere Farbschattierungen von Grau und Braun und Schluchten und Hügel des Death Valley.

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Was auf jeden Fall einen Riesenspass macht, sind die Straßen hier-geradeaus soweit das Auge reicht und schön hügelig-meine Kids hätten dazu früher Hot-Wheel-Bahn gesagt.

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Irgendwann sind wir dann aber fertig mit dieser Ödnis und verlassen das Death Valley Richtung Westen zu unserem Ziel Mammoth Lakes. Ist ein ziemlicher Ritt heute und zieht sich auch ganz schön in die Länge, nach 5 Stunden kommen wir dann aber im wirklich zauberhaften Cinnamon Bear Inn an und werden tatsächlich von einem Zimmer mit Blümchentapete und Himmelbett empfangen mit Panoramafenster auf den Wald. Beim Check-In die dringende Warnung unserer Wirtin, doch bitte keinerlei Lebensmittel oder Plastiktüten im Auto liegenzulassen wegen der Bären wird von uns zuerst beschmunzelt. Als wir dann aber am nächsten Morgen die total ausgeräumte große Mülltonne vor unserer Zimmertür im Hof entdecken, glauben wir die Geschichten von nächtlichen Schwarzbären auf Beutezug (die im Ernstfall tatsächlich auch in Autos einbrechen, wenn sie Futter erschnuppern  oder sehen) dann doch.

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Am ersten Abend machen wir noch einen kurzen Abstecher Richtung Red Meadows Canyon-liegt hier quasi vor der Haustür und der Rainbow-Wasserfall sowie der kleine verwunschene Starkweather-Lake sind wirklich wunderschön.

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Am nächsten Morgen machen wir uns auf Richtung Yosemite Nationalpark. Das sind ca.1,5 Stunden Fahrt von hier, hauptsächlich über komplett leere Highways (fährt sich einfach traumhaft hier im Gegensatz zu Deutschland, ich muss nur ständig auf meinen notorischen Gasfuß und die Geschwindigkeitsbegrenzung aufpassen), den letzten Rest der Strecke fahren wir dann auf der absolut herrlichen Tioga Road hinauf in den Park zwischen schneebedeckten Bergen.

Da wir uns heute eine ca. 15 km lange Wanderung über den Porcupine Creek Trail zum North Dome vorgenommen haben, lassen wir das Auto auf dem Porcupine Parkplatz stehen, schultern die Rucksäcke und ab geht's in den Wald. Dieser Wanderweg war ein Tipp eines jungen amerikanischen Pärchens, welches wir im Bryce Canyon getroffen hatten und es ist echt ein super Insider-Tipp: kaum andere Menschen (heute ist Sonntag und der Yosemite NP ist rappelvoll!) und zum Finale der atemberaubende Rundumblick über North Dome, Half Dome und Yosemite Valley lohnen sich definitiv!

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Auf dem Rückweg zum Auto ist die Vorfreude auf einen saftigen Buffalo Burger und unser Himmelbett dann unser größter Motivationsantrieb. Morgen müssen wir dann leider auch schon wieder weiter Richtung Lake Tahoe.

 

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(Marcus Sielaff. Pictures) bear canyon creek death dome half lake lakes.cinnamon mammoth meadows nationalpark north porcupine rainbow-wasserfall red starkweather-lake tahoe valley yosemite https://marcussielaff.pictures/blog/2017/10/westcoast-roadtrip-herbst-2017-station-6-mammoth-lakes Tue, 03 Oct 2017 05:52:02 GMT
Westcoast-Roadtrip Herbst 2017 Station 5 Panguitch https://marcussielaff.pictures/blog/2017/9/westcoast-roadtrip-herbst-2017-station-5-panguitch OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Text: Anne-Katrin Sielaff

Fotos: Marcus Sielaff

 

Von Sunrise bis Sunset-von den "wilden" Tieren des Bryce Canyon

 

Nachdem wir heute relativ früh aus unserem super komfortablen (eigene Terasse, eigenes Badezimmer -man lernt, sich über die kleinsten Dinge zu freuen :-)...)Airbnb-Quartier bei Jamie in Moab starten, geht es Richtung Panguitch. Auf dem Weg dorthin machen wir (leider nur kurz) Halt im Dead Horse State Point National Park. Wir hatten auf unserer Jahreskarte für die Parks ein traumhaftes Foto entdeckt und dann gegoogelt, wo es entstanden ist und festgestellt: ganz in der Nähe. Dieser NP stand in keinem unserer Reiseführer und ist eine echte Überraschung: Hammer Landschaft und wenig Menschen. Hätten wir doch nur mehr Zeit hier, wir wären gern ein bisschen länger zu Fuß unterwegs gewesen.

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In Panguitch angekommen, erwartet uns das erste so typisch amerikanisch und aus 1000 Roadmovies bekannte Motel. Als wir vor der Zimmertür neben unserem SUV auf Plastikstühlen ein kühles Bud trinken, müssen wir über uns selbst grinsen: mehr Klischee geht nicht! :-)))

Am nächsten Morgen fahren wir dann gleich früh los zum ca. 30 Minuten entfernten und lang ersehnten Bryce Canyon NP. Gut, dass es noch so früh am Morgen (bei Ankunft im Park ca. 8 Uhr) ist, denn auf dem Parkplatz am Sunrise-Point erwischen wir den letzten freien Parkplatz. Wir machen uns auf den Weg auf dem Queens Garden Trail Richtung Sunset-Point. Was für eine Wahnsinns Kulisse: die hier "Hoodoos" genannten tausenden von Felstürmchen in vielfachen Gelb-, Orange- und Rottönen bieten dem Auge ein absolutes Schmankerl! Mein Fotografen-Ehemann kann sich kaum losreißen und so habe ich unterwegs ab und zu mal Zeit, mich auf einem Baumstamm oder Felsbrocken niederzulassen. Als ich in meinem Rucksack herumkrame und mit einer Tüte raschele, sehe ich aus dem Augenwinkel eine Bewegung: mein erster Chipmunk-was sind die süß! Und dermaßen zutraulich: sie fressen die Nüsse direkt aus meiner Hand! Später beobachten wir bei einem Pärchen, welches seinen Rucksack kurz unbeobachtet stehenläßt, wie ein kleiner Chipmunk hineinkriecht und nach Futter sucht. Also Leute: passt auf Eure Taschen auf, ansonsten riskiert Ihr, ungewollte Passagiere aus dem Park zu schmuggeln!

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Bei weiteren kurzen Pausen kommen dann auch noch verschiedenste Vögel (einer erinnert mich an unseren Kleiber aus Europa , der andere sieht aus wie ein Eichelhäher in blau) auf die Hand bzw. den Fuß gehüpft und betteln nach Futter. Die kleinen Piepser sind hier total auf die Besucher des Parks trainiert und wissen ganz genau, was man anstellen muss, um an Futter zu kommen. Man kann nur hoffen, dass die Parkbesucher so verantwortungsvoll sind und den Tieren des Parks nur Futter geben, welches sie auch vertragen.

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Unsere Wanderung dauert aufgrund unserer vielen Zwischenstopps bis in den frühen Nachmittag und ist trotz der vielen Menschen absolut empfehlenswert. Für den Aufstieg zum Sunset-Point wählen wir den Weg über "Two Bridges": etwas schweißtreibend aber sehr lohnenswert.

Oben angekommen, erwartet uns das atemberaubende Panorama des Bryce-Amphitheaters. Mehr geht nicht!

Völlig übersättigt an schönen Bildern, schleppen wir uns zurück in unser trashiges Motel und fallen todmüde in unsere Betten-unsere Augen brauchen nach den  letzten Tagen dringend mal ein Päuschen.

Abends geht's dann noch zu Fuß ins "Cowboys Smokehouse", wo wir leckerstes Pulled Pork mit Mashed Potatoes und Baked Beans verdrücken. Gute Nacht!

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(Marcus Sielaff. Pictures) bridges bryce bryce-amphitheaters canyon chipmunk dead garden hoodoos horse moab national np panguitch park point queens state sunset-point trail two https://marcussielaff.pictures/blog/2017/9/westcoast-roadtrip-herbst-2017-station-5-panguitch Sun, 01 Oct 2017 04:02:21 GMT
Westcoast-Roadtrip Herbst 2017 Station 4, Moab/Arches National Park https://marcussielaff.pictures/blog/2017/9/westcoast-roadtrip-herbst-2017-station-4-moab/arches-national-park OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Text: Anne-Katrin Sielaff

Fotos: Marcus Sielaff

"On the road again-noch mehr rote Felsen"

 

Als ich heute morgen vom Bett aus die Sonne hinter den Felsen des Monument Valley aufgehen sehe, muss ich spontan an Louis Armstrong's "What a wonderful world" denken, denn etwas Atemberaubenderes habe ich noch nie gesehen. Das Teardrop Arch B&B von Ilene kann ich wirklich Jedem nur wärmstens ans Herz legen, der hierher kommt: schöner kann man nicht schlafen.

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Dann sind wir auch schon wieder on the road heute in Richtung Moab-der Arches NP mit seinen spektakulären Arches (Steinbögen) ist unser Ziel.

Zweieinhalb Stunden und wir sind angekommen. Da wir uns im Grand Canyon NP schon eine Jahreskarte für 80$ besorgt hatten(lohnt sich für jeden, der mehr als 3 Nationalparks besucht), werden  wir direkt durchgewunken und fahren hinter vielen anderen Autos bergauf. Der Arches NP ist doch größer als man auf den ersten Blick meint, wir wollen eigentlich direkt zum berühmten Delicate Arch, fahren dann aber doch erstmal rechts in Richtung Windows Section (ich hatte diese Empfehlung vorher in einem Blog gelesen). Obwohl es auch hier leider sehr voll und kaum ein Parkplatz zu finden ist, sind diese "hole in the rocks" schon spektakulär und erinnern mich ein bisschen an das Prebisch-Tor in der Böhmischen Schweiz. Wir suchen uns ein ruhiges Plätzchen etwas abseits und picknicken mit Blick auf das grandiose North Window. 

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Wieder zurück im Auto fahren wir zum Delicate Arch Viewpoint, kraxeln ca. 15 Minuten hinter vielen anderen Lemmingen den Berg hoch und sind ziemlich enttäuscht, als wir am Ende des Trails ankommen und der Delicate Arch nur ein klitzekleiner Steinbogen in der Ferne ist. Nach einem Blick auf die Karte stellen wir fest, dass wir den falschen Weg gewählt haben: wir hätten den Parkplatz an der Wolfe Ranch nehmen und von dort den 2,5 km langen Trail, der direkt zum Delicate Arch führt. Da wir aber beide so langsam eine gewisse "Steinmüdigkeit" verspüren, es außerdem heute wider Erwarten ziemlich heiß ist und wir uns auf ein Steak und ein kühles Bier freuen, ist Schluss für heute. Also ab ins Auto und zurück ins 10 Minuten entfernte Moab, wo uns das Airbnb-Zimmer mit Terasse und BBQ von Jamie erwartet.

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(Marcus Sielaff. Pictures) arch delicate moab/arches monument national north park teardrop valley window. https://marcussielaff.pictures/blog/2017/9/westcoast-roadtrip-herbst-2017-station-4-moab/arches-national-park Thu, 28 Sep 2017 04:27:56 GMT
Westcoast-Roadtrip Herbst 2017, Station 3 https://marcussielaff.pictures/blog/2017/9/westcoast-roadtrip-herbst-2017-station-3 OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Text: Anne-Katrin Sielaff

Fotos: Marcus Sielaff

"Monument Valley-auf der Suche nach dem Marlboro Man"

 

Heute morgen starten wir nach einem ausgiebigen Frühstück in unserer neuen Lieblings-Dinerkette "Denny's" von Page aus Richtung Navajo-Reservation Monument Valley Tribal Park. Die gut 2-stündige Fahrt ist zwar landschaftlich nicht so reizvoll wie die gestrige Tour, lässt sich aber durch super Country-Mucke im Radio gut aushalten.

Als plötzlich am Horizont die markanten roten Felstürme des Valley erscheinen, bin ich sprachlos: sieht wirklich aus wie in den guten alten Westernschinken mit Clint Eastwood oder John Wayne! Die Route 163 führt uns dann auch direkt zwischen die "Butten", wie sie hier auf Englisch genannt werden und wenn man direkt davor steht, begreift man auch, warum das Tal seinen Namen bekommen hat.

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Das Visitors Center ist natürlich gnadenlos überfüllt und wieder mal babbeln Menschen aus aller Herren Länder durcheinander: blonde Mädelsgruppen in Hotpants, die sich mit wehender US-Fahne vor den Felsriesen in Szene setzen oder die Bikergang aus Frankreich in Vereinskluft, aber witzigerweise ohne Motorräder (ne Bikergang hier OHNE Bikes-was soll das???), die ihr Logo in die Kamera halten und natürlich die allgegenwärtigen Asiatengruppen mit ihren klickenden Fotoapparaten. All das muss man mögen, wenn man hierher kommt, denn ganz klar: an solch einem Ort ist man nie allein. 

Nach einem kurzen Picknick machen wir uns mit unserem SUV (ja-hier braucht man den wirklich, obwohl es auch Typen gibt, die meinen, mit ihrem Mustang-Cabrio offen auf der staubigen unbefestigten Schotterpiste fahren zu müssen ) auf den ca. 1,5-stündigen Weg auf der Valleyroad durch den Nationalpark vorbei an schon tausendmal im TV gesehenen Felsformationen-schon ein bisschen surreal das Ganze, aber dennoch atemberaubend schön! Hier verteilen sich die Menschenmassen zum Glück auch etwas und ich bin wieder einmal endlos froh darüber, nicht einer dieser armen "Bus-Lemminge" zu sein sondern anhalten zu können, wann und wo und wie lange ich will. Den Marlboro-Man haben wir leider nicht gefunden, dafür aber nachmittags unser nächstes Airbnb-Zimmer mitten im Valley bei Ilene&Andy mit definitiv der allerschönsten Terasse auf der Welt-was für ein Ausblick beim abendlichen BBQ!

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(Marcus Sielaff. Pictures) monument usa valley westcoast-roadtrip-herbst-2017-station-3 https://marcussielaff.pictures/blog/2017/9/westcoast-roadtrip-herbst-2017-station-3 Wed, 27 Sep 2017 03:46:13 GMT
(Westcoast-Roadtrip Station 2: Page, Arizona) https://marcussielaff.pictures/blog/2017/9/-westcoast-roadtrip-station-2-page-arizona OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Text: Anne-Katrin Sielaff

Fotos: Marcus Sielaff

 

"Ab in die Wildnis"

Nachdem wir im lauten, schrillen, glitzernden Vegas unseren Mietwagen (Midsize SUV Nissan Rogue, von Deutschland aus im Voraus online bei Hertz gebucht) abgeholt haben, sind wir nun am Freitag Morgen auf dem Weg nach Page, Arizona (an dieser Stelle nochmal einen großen Dank an Christian für den super Standort-Tipp!). Nach knapp 5 Stunden Fahrt (und einem kurzen Shopping-Zwischenstopp bei Walmart) erreichen wir unser Airbnb-Home bei Terry am Nachmittag. Ziemlich aufregend das Ganze, denn Terry ist Exotic Animal Trainer und hat dementsprechend einen halben Zoo zuhause (Alicia, der Uhu, zwei Frettchen und diverse Schlangen begrüßen uns). Außerdem ist Terry eine wahre Fundgrube an Insider-Tipps-er hasst überlaufene Touri-Hotspots und schickt uns deshalb an solch verzauberte Orte wie das kleine Lee's Ferry direkt am Colorado-River, wo wir den einheimischen Fliegenfischern zuschauen, zur Navajo Bridge (magischer Ort!!!) oder zum Imperial Point am Grand Canyon North Rim, wo der Ausblick hundertmal schöner ist als direkt vom Visitors Center aus...

Danke, Terry!

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Was natürlich trotzdem nicht fehlen darf-wenn auch absolut überlaufen-sind der "Horseshoe Bend" (wunderschön am Abend zur blauen Stunde und dank Terry wussten wir, dass die linke Seite die ruhigere Seite ist!) und am Samstag die zwar sündhaft teure, dafür aber sehr "ertragreiche" Fotografen-Tour durch den Upper Antelope Canyon.

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Auch direkt 10 Autominuten von Page zu finden sind traumhafte Ausblicke auf den Lake Powell vom Wahweap-View aus sowie direkt vor der Haustür in Page der Glen Canyon Dam.

Beim Fahren durch diese traumhafte und landschaftlich sehr abwechslungsreiche Kulisse aus roten Sandsteinfelsen, schattigen Wäldern, die schon langsam den Herbst spüren lassen und endlos weiten Prärieebenen möchte man sich am liebsten aufs nächste Pferd schwingen und loszuckeln. Unglaublicherweise und um das Western-Feeling noch perfekter zu machen, läuft uns am Nachmittag im Grand Canyon National Park direkt noch eine Herde Bisons über den Weg. Morgen müssen wir Page leider schon wieder verlassen-dann geht's ins Navajo-Gebiet direkt im Monument Valley.

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(Marcus Sielaff. Pictures) am antelope arizona bend canyon colorado-river dam. direkt ferry glen grand horseshoe lake lee's north page powell rim upper usa wahweap-view westcoast-roadtrip https://marcussielaff.pictures/blog/2017/9/-westcoast-roadtrip-station-2-page-arizona Tue, 26 Sep 2017 22:59:55 GMT
Westcoast-Roadtrip Herbst 2017/Station 1 https://marcussielaff.pictures/blog/2017/9/westcoast-roadtrip-herbst-2017/station-1  

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Text: Anne-Katrin Sielaff

Fotos: Marcus Sielaff

 

"Las Vegas für Anfänger"

4 Tage in "sin city"-ich muss sagen, es reicht! Als wir Montag nach 12 Stunden Flug auf dem Bett in unserer dekadenten Suite im Mandalay Bay lagen und den Blick über den Vegas-Strip schweifen ließen, konnte ich es noch kaum fassen. Endlich hier in der Hangover-City zu sein, Du erwartest jeden Moment, einen durchgeknallten nackten Asiaten aus dem Kofferraum einer Limo springen zu sehen...πŸ˜‰  OLYMPUS DIGITAL CAMERA Nachdem wir dann in den nächsten Tagen die absolut überdimensionierten Hotels am Strip erkundeten, vom Stratosphere-Tower den Blick über den Strip genossen, in der Fremont-Street mit Schrecken sehen mussten, was diese Stadt aus den Menschen machen kann und unsere Augen und Ohren nur noch nach Ruhe bettelten, hatten wir am gestrigen Donnerstag die große Ehre, vom "King himself" in der Graceland Wedding Chapel getraut zu werden. Ein absolut unvergessliches Erlebnis und für jeden Elvis-Fan ein Muss!   Kleiner Tipp am Rande für alle, die demnächst nach Vegas reisen: einen Mietwagen braucht ihr hier nicht wirklich. Einfach die "Uber-App" herunterladen, das ist hier die preisgünstigste und einfachste Art der Fortbewegung und man lernt solche süßen Menschen wie gestern auf der Fahrt zur Wedding Chapel Niea kennen: eine Lady in den 70ern, die uns während der Fahrt mal eben spontan ein Gedicht schenkte, sie wäre Schriftstellerin und die zweite Ehe wäre ja eh die beste und überhaupt: "Es lebe die Liebe!"

 

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(Marcus Sielaff. Pictures) bay chapel elvis fremont-street graceland las mandalay stratosphere-tower vegas wedding https://marcussielaff.pictures/blog/2017/9/westcoast-roadtrip-herbst-2017/station-1 Fri, 22 Sep 2017 15:40:19 GMT
blank it-Festival https://marcussielaff.pictures/blog/2017/7/blank-it-festival ​​​​​ Sonntag, 23. Juli 2017

Text: Anne-Katrin Sielaff

Fotos: Marcus Sielaff

Blank It Festival Blankenfelde 22.07.2017

Letzten Samstag machten wir uns mal wieder mit Kamera, Tanzlust und etwas Bierdurst auf den Weg zu einem uns bis dato noch unbekannten Festival ins ca. 35 Minuten von Berlin entfernte Blankenfelde- angelockt von einem unwiderstehlichen Line Up und natürlich mit Gummistiefel und Regenjacke im Gepäck. 

Im Sonnenschein losgefahren in Berlin und bei heftigstem Starkregen, Blitz und Donner in Blankenfelde angekommen, saßen wir erstmal eine halbe Stunde im Auto auf dem Parkplatz,  da wegen des Wetters an Aussteigen einfach nicht zu denken war.

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Nachdem eine kurze Regenpause uns den Weg auf das Gelände ermöglichte, erwartete uns ein kleiner, feiner und mit viel Liebe zum Detail gestalteter Festivalplatz auf dem Natursportpark Blankenfelde. Lampions schaukeln sanft im Wind und die zum Glück mit Blick auf das "super" Berliner Sommerwetter vom Veranstalter aufgestellten Zelte erlaubten es den bis dahin noch spärlich anwesenden Besuchern, den Klängen der bereits auf der Bühne stehenden Band My Arms zu lauschen und dabei trotzdem nicht nass zu werden. Sängerin Mai schafft es, mit viel Stimmgewalt die Regenwolken wegzurocken und spätestens bei der Hommage  "Shadow of the day" an den vorgestern verstorbenen Chester Bennington sind wir voll bei ihr. Ich bin eigentlich nur schwer von weiblichen Rock-Stimmen zu begeistern, aber dieses kleine Persönchen mit der großen Stimme schafft es.

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Danach stehen Opalaxy aus Berlin auf der Bühne und spielen tapfer gegen den immer wieder einsetzenden Regen  an und so langsam füllt sich das Gelände trotz des Mistwetters.

Als nächste Band sind Mencouch- eine seit 2007 bestehende Berliner NuMetal-Band- am Start und es beweist sich mal wieder, warum wir so gern kleine Festivals besuchen: zwischendrin trifft man immer mal wieder auf uns bis dahin völlig unbekannte Bands, die uns vollauf begeistern. Satter Sound und laut Frontmann  Büchy "bewegungstherapeutische Lieder" -teils auf Spanisch-bringen zumindest mich das erste Mal an diesem Samstag zum Zappeln.

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Die nächste Band Venterra -auch aus Berlin- war uns bereits von einigen Auftritten bekannt, konnte uns aber bis heute noch nicht so richtig überzeugen. Irgendwas fehlte immer, entweder war der Sound nicht so prickelnd oder aber die Stimmung passte nicht (zugegebenermaßen ist es aber auch als junge Pop-Punkrock-Band mit teilweise doch recht "saftigen" Texten nicht ganz so einfach, ein Familienpublikum auf der Steglitzer Woche oder dem Weißenseer Blumenfest zu begeistern). Heute aber haben sie mich zumindest abgeholt,  wie man so schön sagt. Wetter passt endlich ( Regen, war da heute was?), Stimmung geil,  Bier schmeckt und dann noch der absolut tanzbare und mitträllerbare Song "Sommermädchen"-hach, kann das Leben schön sein!

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Nun nähern wir uns langsam dem Grund für die vielen rot-weißen Shirts heute hier auf dem Gelände, die mit "Zeltplatz-Mob" und "Schmutzki-Mob" beschriftet sind und deren Träger meist durch breites Grinsen und permanent gute Laune auffallen. Man kann vom "Schmutzki-Mob" halten, was man will: spielen die Stuttgarter Jungs auf einem Festival  kommt, man nicht an ihnen und ihren Fans vorbei. Schon vor Jahren bei dem Riesen-Event Rock im Park war das komplette Festivalgelände mit "Schmutzki"-Aufklebern zugepflastert und wir fragten uns alle: Wer oder was ist Schmutzki? Auch heute hier in Blankenfelde sind gute Laune und Freibier aus dem Schwabenland angesagt und ob man will oder nicht: Es macht einfach Spaß, den Jungs zuzuhören und zuzuschauen. Ein richtiger Schmutzki-Fan wird aus mir zwar nie werden, aber der Sound und die Bühnenpräsenz überzeugen auf jeden Fall.

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Last but not  least-kommen wir endlich zu "meiner Band" des Abends: Milliarden. Die Jungs aus Berlin, wie sympathischerweise auch nicht zu überhören ist, fielen mir das erste Mal vor ca. einem Jahr am Frühstückstisch auf, Star FM spielte einen Song namens "Im Bett verhungern "und mein erster Gedanke war: Hä? Rio Reiser? Den Song kenne ich ja gar nicht und warum hört sich das so jung und modern an? Ich war sofort "angefixt" , kaufte mir das einzige Album und kann heute jeden Song mitsingen.  Mein persönlicher Favorit: "Zucker" ist auch gleich das dritte Lied und ich bin wieder mal komplett begeistert. Wen die Jungs von Milliarden nicht schon im Radio begeistern, den überzeugen sie spätestens live. Diese Stimme bekommt man einfach nicht mehr aus dem Ohr und auch die Texte heben sich positiv ab vom Einheitsbrei der jungen  deutschen Musik. Und auch optisch sind sie sehr schwierig in eine Schublade zu quetschen, schaut Euch die Fotos von Marcus Sielaff an oder besser noch: Ab zum nächsten Milliarden-Konzert!
 

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(Marcus Sielaff. Pictures) https://marcussielaff.pictures/blog/2017/7/blank-it-festival Tue, 11 Jul 2017 08:44:00 GMT